KW 23-24: Einzug in Sicht!

KW 23-24: Einzug in Sicht!

05.06.2017 – 18.06.2017

Die Männer der Fa. Klotz haben in den vergangenen zwei Wochen Gas gegeben und alle vereinbarten Arbeiten sauber und ordentlich erledigt. Wir haben absolut nichts zu meckern an dem Trupp. Lediglich, dass wir vier Monate auf dieses Ereignis warten mussten, schmälert unsere Zufriedenheit.

Nachdem unser Keller zuerst auf allen vier Seiten wieder aufgegraben und Dämmung und Dränage rückgebaut, sowie zwangsläufig auch alle Regenrohre und Versorgungsleitungen freigelegt wurden (dabei verlor unser Telefonkabel leider die Zerreißprobe gegen den Bagger), wurde an der Abdichtung der Bodenplatte nachgebessert, die Dämmung wieder neu angebracht und eine für unsere Bodensituation geeignete Dränage inkl. Kontrollschächte eingebaut. Der Telekomtechniker kam und flickte unser Kabel und dann wurden die Arbeitsräume wieder verfüllt. Teilweise musste das Verfüllmaterial ausgetauscht werden, weil das vorhandene Material für die Einfahrt und die Terrasse nicht geeignet war. Fa. Erbele ließ sich davon überzeugen, das vorhandene Material abzuholen und gegen Betonbruch zu Tauschen, welcher dann von Fa. Klotz eingebracht und verdichtet wurde. Positiver Nebeneffekt hiervon ist, dass unser Haus nun schon höher angefüllt ist, allerdings haben wir nun auch wirklich in jedem Winkel unseres Grundstücks eine Steinwüste und wir fragen uns schon, wie hier jemals etwas wachsen soll.

Bagger baggert Wasserleitung freigelegt Bodenplatte nach Rückbau Bodenplatte nach Rückbau Abdichtung Bodenplatte Abdichtung Bodenplatte Die Planke aufs Piratenschiff Dränage Wiederverfüllen Anlieferung Betonbruch Einfahrt mit Betonbruch Einfahrt Vorgarten Garten mit Lichthof Garten für zukünftige Terrasse Der Einzug kann kommen!

In unserem Bad im OG wurde die Maßduschkabine eingebaut. Perfekt! Felix hat den Netzwerkschrank im Keller angeschlossen und wir haben die LED-Leiste an unserem Küchensockel montiert.

Duschkabine im OG Netzwerkschrank LED Sockelbeleuchtung LED Sockelbeleuchtung

Kommende Woche haben wir nun endlich unsere Abnahme, welche eigentlich nur noch eine Formalität ist, denn denn Rundgang mit der ganzen Mannschaft haben wir ja schon vor Monaten gemacht und auch alle kleineren Schönheitsfehler wurden bereits Anfang April erledigt. Wir sind froh, dass sich auch mit den großen Dingen alles noch zum Guten gewandt hat und wir dann nächste Woche endlich in ein komplett mängelfreies Haus ziehen können. Aktuell sind wir dabei unseren restlichen Hausstand in Kisten zu verpacken und dann freuen wir uns einfach darauf dieses Kapitel abzuschließen und hoffen, dass damit ein wenig Ruhe in unser Leben und die Freude über unser Haus wieder zurück kehrt.

IKEA METOD – Ein Erfahrungsbericht

IKEA METOD – Ein Erfahrungsbericht

Planung

Wir haben unsere Küche selbst geplant und mehrere Monate dafür aufgewendet.
Die Details zur Planung sind hier zu finden.

Lieferung & Umtausch

Geliefert wurde unsere IKEA Küche am 10.01.2017.
Julia verbrachte insgesamt vier Stunden damit die Pakete nach Artikelnummer zu sortieren und auf dem Lieferschein abzuhacken. Unser Backofenhochschrank und drei UTRUSTA Einlegeböden waren beschädigt, eine Schublade war zwar auf dem Lieferschein aufgeführt, jedoch nicht vorhanden. Die Reklamation war allerdings völlig problemlos. Ein Anruf bei der Servicehotline und eine Woche später bekamen wir den Ersatz geliefert. Leider waren von den neu gelieferten Einlegeböden wieder zwei beschädigt. Diese haben wir dann selbst in der IKEA Filiale umgetauscht.

Ikea Küche direkt nach der Lieferung Ikea Küche nach vier Stunden Sortieren

Da wir trotz sorgfältiger Planung noch während des Aufbaus die eine oder andere Sache geändert haben, haben wir am Ende nochmal einige Pakete zurück gegeben, die dann nicht mehr benötigt wurden. Das hat aber problemlos geklappt.

Aufbau

Immer, wenn wir ein wenig Zeit hatten, wurden Korpusse aufgebaut – der Großteil davon an einem Samstag. Die Hochschränke kamen ganz zum Schluss, als der Fußbodenbelag bereits lag und es schon an den Einbau ging.

Die ersten Korpusse sind aufgebaut Da liegt der ganze Berg noch vor uns...

Die Installationsanleitung von IKEA enthält genaue Anweisungen, auf welcher Höhe die Aufhängeschienen angebracht werden müssen. Da die Arbeitsplatte nur 2,8cm dick ist, sind unsere Leisten überall 1cm höher angebracht, als im Installationsleitfaden vorgegeben, um trotzdem knapp 92cm Arbeitshöhe zu erreichen.

Dann wurden die Korpusse in die Schienen gehängt. Ein wirklich tolles, idiotensicheres Konzept!
Da wir am Fenster keine tiefen 60cm Schränke haben, sondern nur 40cm tief, diese aber nicht komplett an die Wand rücken wollten, musste an dieser Stelle eine kleine Hilfskonstruktion in Form von Balken geschaffen werden. Glücklichweise haben wir davon ja noch genug im Garten liegen.

Die ersten Schienen hängen Die ersten Schränke hängen in den Schienen Balken für mehr Arbeitsfläche

Für die Ofensteckdose und den Spülenanschluss musste ein Stück der Schrankrückwand ausgesägt werden. Der Spülenschrank passte gerade so, weil Sanitär die Anschlüsse nicht wie geplant angebracht hatte, sondern ca. 20cm weiter rechts.

Ausschnitt für die Ofen- und Microwellensteckdose Ausschnitt für Wasseranschluss

Für den Schrank in der linken hinteren Ecke mussten wir nochmals zu Ikea fahren, da wir auch hier wieder eine Sonderkonstruktion wollten. Wir haben uns zwei Kühlschrankaufsatzschränke gekauft und diese in der Tiefe auf 51cm gekürzt. Jetzt sieht es zum einen viel besser aus und zum anderen ist der Schrank viel besser nutzbar.

Vorher: Der von IKEA geplante Eckschrank Gekürzte Kühlschrankaufsatzschränke Nachher: Schränke nach vorne gesetzt Selbstgebauter Eckschrank mit Türen

Die Kochhalbinsel ist ineinander verschachtelt. Dadurch haben wir von der Esszimmerseite einen 60cm tiefen Schrank. Das Teil, um die Schränke einer Kücheninsel aneinander zu befestigen, fehlte bei unserer Lieferung leider. Also holten wir auch das wieder selbst bei IKEA ab. Wichtig zu wissen ist, dass es eine Stützbefestigung für Kücheninsel gibt, um die Schränke am Boden fest zu schrauben (haben wir wegen der Fußbodenheizung nicht genutzt) und einen Montagesatz für Kücheninsel, um die Schränke aneinander zu befestigen. Beide enthalten die selbe Anleitung, weshalb uns die IKEA-Mitarbeiterin erstmal das falsche Teil auf die Artikelliste packte und wir nochmal eine Runde über den Kundenservice fliegen mussten und dann nochmal zur Warenausgabe fahren. Für die Befestigung am Boden haben wir uns wieder ein paar Bälkchen aus dem Garten geholt und diese mit Montagekleber auf dem Vinylboden festgeklebt. Nach dem Austrocknen des Klebers wurden diese dann mit den Schränken verschraubt.

Befestigungssatz für Kücheninsel Befestigung der Halbinsel am Boden Befestigung der Halbinsel am Boden

Dann ging es an den Aufbau der ganzen Schubladen und Schranktüren. Auch, wenn wir ein paar Schubladenschienen nochmals versetzen mussten, weil sie eben doch nicht im richtigen Loch saßen, fanden wir persönlich den Aufbau nicht schwer. Nur eine Front ist kaputt gegangen, weil Felix etwas zu enthusiastisch mit dem Akkuschrauber war. Aber da ja IKEA, kein Problem, die Front konnte ganz einfach für 12€ nachgekauft werden.

Es nimmt Formen an Schubladen en masse Küche fast fertig Back- und Vorratsschrank Back- und Vorratsschrank Hochschränke Schubladen en masse

Neben dem Kochfeld haben wir einen 20cm breiten und 40cm tiefen Schrank für Öle & Co. IKEA bietet für diesen Schrank keine Schubladen an. Wir wollten hier aber Schubladen, also haben wir uns zwei 40cm breite und 40cm tiefe Auszüge gekauft und diese in der Breite gekürzt. Nun haben wir einen Mini-Apothekerschrank.

Kleiner Apotheker

Für die ganzen Blenden und Deckseiten und Sockelleisten mussten wir dann nochmals in die Filiale fahren, weil diese bei der initialen Bestellung vergessen worden waren. Der Einfachheit halber nimmt Julia hier die Schuld auf sich und gibt sie nicht dem IKEA Küchenplaner…

Ob tote Ecken oder nicht sind unter Küchenplanern eine Glaubensfrage. Wir haben uns für tote Ecken und dafür breitere Auszugschränke entschieden und sind nun nach dem Aufbau froh, dass wir nur in einer Ecke ein METOD Rondell haben. Anders, als bei den FAKTUM Rondellen, ist bei METOD die Öffnung nur 25cm breit, was die Nutzung unserer Meinung nach sehr einschränkt. Für die toten Ecken mussten wir aber Blenden zusägen und anbringen. Unsere Blenden schließen alle mit den Fronten ab, d.h. sind nicht zurückversetzt. Da es preislich kaum einen Unterschied macht, bzw. teilweise sogar günstiger war, haben wir fast überall VEDDINGE Fronten zugeschnitten und als Blende verwendet. Nur bei den Deckseiten und der Blende rund um den Kühlschrank, die noch kommt, haben wir FÖRBÄTTRA genutzt, da es die VEDDINGE Türen nicht in 220cm Höhe gibt. Hierbei muss man beachten, dass die FÖRBÄTTRA Deckseiten nur 1,3cm stark sind, während die VEDDINGE Fronten 1,6cm stark sind, d.h. wenn alles auf einer Höhe sein soll, muss man FÖRBÄTTRA 3mm weiter vorne montieren. Da wir die Arbeitsplatte in den Ecken verschrauben mussten, konnten die Blenden in den Ecken erst ganz zum Schluss angebracht werden. Hierfür gibt es von Ikea nicht wirklich Hilfestellung, man soll ja schließlich Schränke kaufen und sich nicht für tote Ecken entscheiden. Wir haben also in den beiden toten Ecken ein wildes Konstrukt aus Winkeln und Latten gebaut, über die wir die Blenen auch nachträglich anbringen konnten.

Konstruktion Eckverblendung Blenden montiert Blenden montiert Blenden montiert Eckblenden

Die TYDA Griffe, die wir uns ausgesucht hatten, waren uns in der Realität dann etwas zu klobig, weshalb wir sie umgetauscht haben. Statt dessen haben wir nun die BLANKETT-Griffschienen.

Novy Cloud 230

Der Mikrowellenschrank über dem Backofen bereitete uns auch noch Kopfzerbrechen. Ursprünglich hatten wir geplant die Front dafür mit dem UTRUSTA Scharnier für horizontale Türen zu befestigen, die Praxis zeigte dann aber, dass die geöffnete Tür so ein perfekter Ort wäre sich den Kopf anzuschlagen. Also blöd. Nächste Idee war dann, eben doch eine Einbaumikrowelle zu nehmen. Allerdings starb dieser Plan ganz schnell wieder beim Anblick der Preise für Einbaumikrowellen. Wir hatten nicht vor hierfür so viel auszugeben, wie für den Backofen und selbst die „günstigen“ Geräte kosteten noch ein Vermögen und sahen obendrein noch kacke aus. Also wieder improvisieren. Wir haben uns von Naber Storex dann den Türliftbeschlag EWIVA bestellt (= Kesseböhmer EWIVA), der es erlaubt die Mikrowellentür nach oben über die Türen darüber zu öffnen. Im Vergleich zu IKEA-Scharnieren kostete er zwar etwas mehr, ist aber selbst mit Mikrowelle noch günstiger, als in Einbaugerät. Und wenn die Mikrowelle mal kaputt geht, dann müssen wir nicht wieder ein teures Gerät kaufen. Eine Investition für die Zukunft also.

Hebeliftbeschlag Hebeliftbeschlag für Mikrowelle Hebeliftbeschlag geschlossen

Arbeitsplatte

Nachdem alles an seinem richtigen Platz und fest verschraubt war, haben wir den IKEA Aufmaßservice für die Arbeitsplatte bestellt… Dieser kostet 99€, man bekommt die Kosten allerdings erstattet, wenn man eine Arbeitsplatte im Wert von 1000€ kauft, bzw. kein Küchenaufmaß hatte und die Küche mehr als 1000€ gekostet hat – einfach mit dem Kassenzettel zum Kundenservice und man bekommt den Betrag gutgeschrieben. Der Aufmaßservicemitarbeiter kam, sah und vermaß… Mit dem daraus resultierenden Aufmaß sind wir dann wieder zu IKEA geschlappt, um die Arbeitsplatte zu bestellen. Das war dann auch das erste Mal, dass wir bereut haben, eine IKEA Küche gekauft zu haben…
Die Bezeichnung „Maßarbeitsplatte“ suggeriert ja, dass IKEA das Aufmaß nimmt und dir dann perfekt passend für dieses Maß eine Arbeitsplatte fertigt und liefert. Aber weit gefehlt! Da die Ecken in unserer Küche (angeblich) nicht alle im perfekten 90° Winkel sind (89,9° und 89,7°), mussten wir unsere Arbeitsplatte überlang bestellen und vor Ort selbst zusägen. Da ließen die IKEA-Mitarbeiter auch nicht mit sich reden. Und wenn man die Küche selbst aufgebaut hat, dann wird man mit diesem Problem komplett alleine gelassen. Es gibt keine Möglichkeit nur für die Arbeitsplatte eine Montage zu kaufen. Auch die gewünchte Aufteilung (wo Schnittkanten liegen) wollte man uns nicht bestellen, obwohl laut Aufmaßservice möglich. Aber wir brauchten ja eine Arbeitsplatte und uns gefiel die Betonoptik, also haben wir uns unserem Schicksal ergeben und trotzdem bestellt. Der Einbau war der blanke Horror! Wir können nicht nachvollziehen, wie der Aufmaßservice auf die Idee kommt, die Wände seien nicht im Winkel. Bei unserem manuellen Zusägen hatten wir am Ende nur eine Abweichung von 3mm. D.h., hätte man uns die Arbeitsplatte gleich im richtigen Maß geliefert, hätten wir gar nichts zusägen müssen und uns schonmal einen halben Tag sparen können. Dass man die Aufteilung nicht wie von uns gewünscht gemacht hat, erschwerte das Ganze auch noch, weil es kaum möglich war auszumessen, wieviel nun abgeschnitten werden muss und anschließend die Platten zusammenzufügen! Hinzu kam, dass der Hersteller der Platten den Hinweis, dass 5cm wieder abgesägt werden müssen (wegen der angeblich nicht rechten Winkel), wohl einfach mal ignoriert hat und so die Fräsungen für die Arbeitsplattenverbinder viel zu weit am Rand der Platte waren und nach dem Absägen dann nicht mehr vollständig. Das hat es natürlich auch nicht gerade erleichtert die Platten danach richtig zusammen und wirklich fest zu bekommen! Der schwarze Abdichtungs- und Verbindungskleber sorgte dann auch noch für eine große Sauerei, so dass wir nun überall an der Wand schwarze Punkte haben. Alles in allem war das Thema Arbeitsplatte für uns sehr, sehr frustrierend und wir würden nie wieder eine Maßarbeitsplatte bei Ikea kaufen! NIE WIEDER! Natürlich ist eine Küche in G-Form auch die anspruchvollste Einbausituation für eine Arbeitsplatte. Aber das Verhalten des Aufmaßservice, der Servicemitarbeiter und dann auch die vom Hersteller gelieferte Arbeitsplatten haben es uns komplett unnötigerweise noch schwerer gemacht.

Arbeitsplatten eingebaut Die Arbeitsplatten aus der Hölle eingebaut Finde den Fehler...

Geräte

Wir haben uns aus verschiedenen Gründen gegen die Geräte von IKEA entschieden und uns statt dessen im Handel jedes Gertät einzeln besorgt. Hauptgrund war die Lautstärke und Energieeffizienz der IKEA-Geräte.

Lediglich den KULINARISK Backofen mit Pyrolyse haben wir von IKEA bezogen, weil dieser im Preis-Leistungsverhältnis unserer Meinung nach super ist.

Der Kühlschrank hat seinen Platz zwischen Norbert’s Wand und Hochschrank. Der Liebherr CBNef 4815-20 hat eine neue Kühltechnologie. Durch den Wegfall des platzraubenden Kompressors und des Wärmeüberträgergitters auf der Rückseite ist der Innenraum tiefer als bei normalen Kühlschränken. Statt dessen dient die komplette Außenwand des Kühlschranks zum Wärmeaustausch. Das hat allerdings zur Folge, dass er zu angrenzenden Wänden oder Schränken rundum einen Mindestabstand von 3,5cm einhalten muss (oder alternativ 6,5cm zur Rückseite). Da er mit seinen 66,5cm aber sowieso schon weiter als die anderen Schränke hervor steht, haben wir uns für den seitlichen Abstand entschieden, den wir noch mit Blenden verkleiden werden.

Ofen, Kühlschrank und Spülmaschine an ihrem Platz Küche Work in Progress

Spülmaschinen und die neue IKEA Metod Küche sind so eine Sache für sich… Bei IKEA wird einem gesagt, dass nur für die Eigenprodukte eine Garantie gegeben wird, dass sich diese einwandfrei in die Küche integrieren lassen. Die IKEA Spülmaschinen waren uns jedoch alle etwas zu laut. Julia recherchierte eine Weile und fand heraus, dass sich XXL Spülmaschinen (86,5cm hoch) mit Varioscharnier wohl problemlos einbauen lassen sollen. Also haben wir uns für die Neff S72P69X0EU (GX 662) mit 42dB entschieden. Da wir eine geteilte Front auf dem Geschirrspüler wollten und die Blankett-Griffe, die VÅGLIG Verbindungsschiene für Fronten aber nur bei IKEA-Geschirrspülern funktioniert, mussten wir dann auch hier improvisieren. Wir haben uns zwei Aluminiumschienen in 3mm Dicke besorgt und mit diesen die beiden Fronten verbunden. Die Befestigungsteile kamen dann auf die Aluschienen. Dadurch haben wir auch gleich den notwendigen Abstand erreicht, damit der Blankett-Griff nicht an der Spülmaschinenfront entlang schleift. Leider sind diese Plastikteile sowas von billig produziert, dass uns drei davon beim anschrauben (von Hand!) zerbrochen sind. Wir mussten also zweimal für 17€ Ersatzteile bei Neff nachbestellen. Sehr ärgerlich. Obwohl die Spülmaschine offiziell für Fronten bis 80cm Höhe geeignet ist und ein Varioscharnier hat, hat das Öffnen nach Einbau nach Anleitung bei uns nicht funktioniert. Wir haben deshalb die komplette Spülmaschine nochmal 2cm herunter geschraubt und unter der Arbeitsplatte eine Blende eingebaut, so dass die Front nun 2cm höher sitzt. Damit funktionert es. Aber auch den Einbau der Spülmaschine würden wir eher unter dem Kapitel „müssen wir nicht nochmal machen“ einsortieren – was aber vor allem an der geteilten Front und den minderwertigen Plastikteilen lag.

Neff Spülmaschine an ihrem Zielort In der Spülmaschinennische Geteilte Spülmaschinenfront Blende über Spülmaschine Spülmaschinenfront montiert

Beim Spülbecken haben wir uns für das Blanco Axis II 6 S-IF entschieden und dazu die Blanco Linus 360° Einhebelmischbatterie. Das Spülbecken passt gerade so in einen 60er Unterschrank, allerdings ist es notwendig vom Korbus daneben ein Stück weg zu sägen, weil sonst die Halteklammern nicht angebracht werden können. Die Halteklammern haben außerdem zwei Stellungen, je nachdem, wie dick die Arbeitsplatte ist. Es ist ganz sinnvoll das zu merken, bevor man alles mit Silikon eingeschmiert hat und sie festschrauben möchte… Wir haben die Klammern dann mühsam kopfüber von unten eine Stufe höher gedrückt und dabei eine ziemliche Sauerei veranstaltet… Das Ergebnis sieht aber toll aus!

Finde den Fehler... Blanco Axis II 6 S-IF eingebaut

Elektrogeräte zu kaufen ist wie Aktien zu kaufen. Da unser Wunschkochfeld zwischen Anfang Dezember und Mitte Februar 120€ teurer geworden ist, haben wir umdisponiert und uns für das Siemens ED845FWB1E entschieden. Dieses hat zwar zwei Funktionen weniger, dafür kostet es aber auch 160€ weniger. Es sieht superschick aus, war supereinfach einzubauen und wir sind bisher mehr als zufrieden!

Ausschnitt für Kochfeld Siemens Kochfeld

Ganz zum Schluss kam dann noch das Schmuckstück unserer Küche an seinen Platz: Die Novy 230 Cloud Deckenhaube. Gekauft haben wir sie bei RK Küchenkultur in Böblingen zu einem fairen Preis. Innerhalb einer Woche nach Bestellung war sie da. Der Einbau ist theoretisch supereinfach: Zuerst wird das Rahmenteil an die Decke geschraubt (Wir lieben es, dass wir in unserem Holzständerhaus nicht mehr Bohren, sondern nur noch Schrauben müssen!). In diesen Rahmen werden dann Drahtseile eingespannt, über die die Haube nach oben gezogen werden kann. Es ist also nicht notwendig das schwere Teil die ganze Zeit zu halten und so kann auch nichts runter fallen. Warum da oben das Wörtchen „theoretisch“ steht? Weil bei uns natürlich wieder ein wenig improvisiert werden musste. Wegen unseres schönen Unterzugs Richtung Esszimmer hatten wir Probleme die fünf Schrauben, die auf dieser Seite in die Haube geschraubt werden müssen, zu befestigen. Der Hersteller geht einfach davon aus, dass die Haube komplett freihängend ist und es auch keine Hindernisse gibt. Hierfür haben wir uns dann extra einen Minischraubenzieher gekauft, mit dem wir (Felix) in die kleine Nische hinter dem Balken kamen um die Schrauben fest zu schrauben. Die Mühe und der Preis hat sich aber gelohnt!

Aufzug Mit der Hand am Arm Maßarbeit Novy Cloud 230 Fett- und Aktivkohlefilter Novy Cloud 230 Novy Cloud 230 Novy Cloud 230 beleuchtet

Zusammenfassung

Wir haben unsere Küche über mehrere Wochen verteilt aufgebaut, deshalb können wir nicht genau sagen, wie lange wir in Summe wirklich dafür gebraucht haben. Es war aber deutlich länger als eine Woche, wenn man die ganzen Sonderkonstruktionen mit einrechnet.

Insgesamt waren wir für die Küche neun Mal bei IKEA. Einmal, um sie zu kaufen, sechsmal, um Einzelteile nachzukaufen oder umzutauschen und zweimal um die Arbeitsplatte zu bestellen. Bei besserer Planung hätte man das sicherlich auf zwei bis drei Mal reduzieren können.

Gekostet hat uns die Küche insgesamt 10.040€.
Davon 3.670€ für die IKEA Küchenschränke und Zubehör, 430€ für die Arbeitsplatte des Grauens und 5.940 € für die Geräte. Im Küchenstudio hätten wir mehr als 14.000 € für eine equivalente Küche bezahlt.

Wir sind mit unserer Wahl und der Qualität mehr als zufrieden und uns sind die individuellen Lösungen auch den Mehraufwand wert, auch wenn wir mehr als einmal beim Aufbau wirklich genervt waren.
Wir würden uns also jederzeit wieder für eine IKEA-Küche entscheiden!
Von einer IKEA-Arbeitsplatte würden wir allerdings zukünftig die Finger lassen und uns diese lieber im Baumarkt oder von einem Schreiner anfertigen lassen. Die wissen dann auch, was sie tun…

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

KW 11-16: In Minischritten zum Hausglück?

13.03.2017 – 23.04.2017

Es ist ruhig auf diesem Blog geworden…

In unser Haus eingezogen sind wir leider immer noch nicht. Die Kündigung unserer Mietwohnung haben wir zurück genommen –  was dank unserer tollen Vermieter glücklicherweise auch kein Problem war. Für die Beseitigung der Mängel an unserem Keller sind wir immer noch in Diskussion.

An anderer Stelle hat sich aber schon ein bisschen was getan:

  • Unsere Lüftungsanlage wurde in Betrieb genommen und läuft wie eine Eins!
  • Die Maler haben nochmal an unseren Außenwasserhahnlöchern nachgebessert, so dass man jetzt auch keinen Unterschied mehr zum Rest der Wand sieht.
  • Der Glaseinsatz in unserer Haustüre wurde in Klarglas getauscht und uns gefällt es so viel besser.
    Haustür mit Klasglaseinsatz Haustür mit Klasglaseinsatz
  • Die gerissenen Fugen im Bad EG wurden behoben und die Keitel-Jungs haben sogar unsere Waschbecken und Klos absilikoniert, obwohl das unsere eigene Leistung gewesen wäre… Eigenlich ja sehr nett, blöd nur, dass das Klo im EG Bad noch leicht schief montiert war und nun schief einsilikoniert ist… 🙁
  • Das Fensterglas im Flur wurde ausgetauscht.
  • Unser Haustürschloss wurde eingebaut, so dass nun ohne uns auch wirklich niemand mehr ins Haus kommt!
  • Kleinere Restarbeiten wie das Einstellen von Türen wurden erledigt.
  • Wir haben die übrigen Dachziegel alle in den Keller verfrachtet und draußen etwas aufgeräumt.
    "Aufgeräumter" Hauseingang
  • Wir haben die Sockelleisten in fast allen Räumen zugesägt (noch nicht angeschraubt).
    Sockelleisten Sockelleisten Sockelleisten Sockelleisten
  • Felix hat die Netzwerkkabel im Technikraum schön verlegt.
    Netzwerkkabel in Kabelkanal
  • Unsere Glas-Schiebetür für den Durchgang zwischen Flur und Wohnzimmer wurde geliefert.
    Glasschiebetür
  • Wir haben die Bambusfronten für unsere Godmorgon-Waschbeckenunterschränke mit Acrylfarbe behandelt und montiert. Jetzt fehlt nur noch das Zwischenteil für den Mülleimer im Bad OG.
    Gehacktes Godmorgon mit Bambusfront Gehacktes Godmorgon mit Bambusfront Gehacktes Godmorgon mit Bambusfront Gehacktes Godmorgon mit Bambusfront
  • Unsere Küchen-Arbeitsplatte wurde geliefert und von uns eingebaut.
    Fazit: NIE WIEDER eine IKEA-Arbeitsplatte!
    Auch wenn das Ergebnis jetzt toll aussieht, der Einbau war der blanke Horror! Nicht zuletzt, weil wir aufgrund der Unfähigkeit des IKEA Aufmaßservice, der IKEA Planungsmitarbeiter und auch des Herstellers der Arbeitsplatte, an vielen Stellen improvisieren mussten. Von Seiten IKEA also Versagen auf voller Linie! IKEA-Küche: Ja, IKEA-Arbeitsplatte: NEVER AGAIN!
    Die Arbeitsplatten aus der Hölle eingebaut Arbeitsplatten eingebaut
  • Unser IKEA-Gutschein von der Küchenaktion ist nach 14 Wochen endlich eingetroffen.

Es bleibt zu hoffen, dass es für alles andere auch bald ein „Happy End“ gibt…

KW 9: Ein Türle für das stille Örtle… und die anderen Räume auch…

27.02.2017 – 05.03.2017

Am Montag wurden unsere Türblätter und unsere Haustüre eingebaut.
Es überrascht uns, wie sehr das die Wirkung der Räume tatsächlich nochmal verändert.
Bis auf die Tatsache, dass unsere Haustüre einen matten Glaseinsatz hat (der wird noch in Klarglas getauscht), sind wir sehr zufrieden mit unserer Wahl und der Ausführung.

Innentüren UG Innentür Esche weiß Unsere Haustüre Unsere Haustüre Unsere Haustüre

Am Dienstag hatten wir dann eine Begehung mit Keitel und einem IHK Sachverständigen. Dabei wurde ein Protokoll aller Mängel erstellt, die noch behoben werden müssen. Wir können jedem nur nahe legen ebenfalls eine solche Begehung zu machen und die Wahl des Gutachters sorgsam zu treffen.

Außerdem haben wir unsere Küche nun fast fertig aufgebaut. Am Samstag waren wir nochmal bei Ikea und haben noch ein paar Deckseiten und Blenden und die Sockelleisten gekauft und außerdem den Aufmaßservice für die Arbeitsplatte bestellt.

Schubladen en masse Küche fast fertig Küche und Esszimmer Kartonagenabfall die Dritte

 

 

KW 8: Besenrein

20.02.2017 – 26.02.2017

Diese Woche haben wir den Fußbodenbelag in der Diele fertig gelegt. Auch in den Bädern hat sich einiges getan: Unsere Waschbecken wurden an die Wand geschraubt und angeschlossen. Auch die Dreieckswand wurde fertig tapeziert. Und als wäre das alles nicht schon genug, haben wir auch in der Küche weiter gebastelt, die Schränke alle miteinander verschraubt, die horizontalen Türen an den Hochschränken angebracht und auch schon einige Schubladen auf- und eingebaut. Da nun hoffentlich nur noch wenige Handwerker ins Haus kommen, haben wir auch unsere Treppe ausgepackt und gereinigt. Ein paar Macken und Schrammen hat sie leider schon abbekommen…

Bodenbelag in der Diele Waschbecken im Bad EG Umgebautes Godmorgon Einbau der Badarmatur Dreieckswand tapeziert Waschbecken in Bad OG Wohn-Esszimmer Küche Work in Progress Backofen, Spülmaschine und Co. eingebaut Küche Work in Progress Flur mit ausgepackter Treppe Ausgepackte Treppe

 

KW 6: Der Endspurt beginnt

06.02.2017 – 12.02.2017

Schon wieder ist so viel passiert, so dass wir mit dem berichten fast nicht hinterher kommen.

Am Dienstag schickte Keitel einen Monteur vorbei, der den beschädigten Rolladengurt in unserer Küche und eine Glashalteleiste tauschte, die Fenster nochmal einstellte, den fehlenden Ventilsitz im UG und die Türzargen im Keller einbaute und die Zarge im EG an der krummen Wand tausche, damit es nicht ganz so schlimm aussieht. Leider sind die Zargen noch noch nicht ganz fertig, weil er nicht genügend breite Zargen dabei hatte. Trotzdem sieht unser Keller nun überhaupt nicht mehr wie ein Keller aus, sondern wirklich wie vollwertiger Wohnraum.

Ebenfalls am Dienstag Abend vor Ort war unser heißgeliebter Estrichleger. Wir wissen nicht, ob es der selbe Mitarbeiter war, der das letzte Mal diese Sauerei hinterlassen hat, aber aufgrund der negativen Erfahrungen ließen wir ihn keine Sekunde aus den Augen. Er besserte in der Diele den Bereich vor der Treppe mit Ausgleichsmasse aus, da wir hier aufgrund der später eingebauten Treppe eine Absenkung von mehr als 1cm hatten. An der fertigen Arbeit gibt es jedenfalls nichts zu meckern.

Eigentlich wollte Fa. Jetter am Dienstag auch kommen, um die Außenwasserhähne näher an die Innenwand zu verlegen (Empfehlung des Herstellers nach dem Einfrieren). Da wir jedoch nicht komplett auf Steckdosen in der Süd-West-Ecke des Esszimmers verzichten wollen und auch das Montieren der Steckdosen 20cm höher als alle anderen Steckdosen keine Option für uns war, wollten sie dann gar nicht mehr kommen. Deshalb sind die Löcher in unserer Außenwand immer noch da.

Türzargen im Keller Nachgebesserter Estrich in der Diele Immer noch ein Loch...

Am Donnerstag waren wir dann ganz positiv überrascht, dass die Elektriker da gewesen waren und die Lüftungsventile im ganzen Haus angebracht und auch den Pufferspeicher im HTR richtig angeschlossen hatten. Ebenfalls überrascht hat uns der Kahlschlag 2.0, den die Stadt Rottenburg wieder an unserem Grünstreifen vorgenommen hat – diesmal allerdings positiv. Die Bäume und Sträucher wurden schön ausgedünnt, so dass nun noch mehr Licht in unser Haus kommt.

Lüftungsventile Sauber verlegtes Kabel zwischen Pufferspeicher und Wärmepumpe Kahlschlag 2.0

Als Reaktion auf unsere Bitte nach einer Lösung für Außenwasserhahn und Steckdosen, kamen die Elektriker von S&E am Abend dann nochmals vorbei und versetzten die gewünschten Steckdosen weiter nach rechts, so dass sie sich mit dem Außenwasserhahn nicht mehr in die Quere kommen sollten. Jetzt muss nur noch Fa. Jetter vorbei kommen und sie auch tatsächlich versetzen, damit wir die Löcher bis zu unserer Abnahme in zwei Wochen auch wieder zu bekommen. So zumindest mal der Plan.

Auch wir selbst waren wieder fleißig und haben sogar ein paar Mal abends unter der Woche Fußbodenbeläge verlegt. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass am Wochenende auch schon mit dem Aufbau der Küche begonnen werden konnte und das Haus nun bis auf die Diele komplett mit Fußboden ausgestattet ist. In der Diele fehlt der Belag noch, weil wir in den Durchgang zwischen Diele und Wohnzimmer eine Schiebetür wollen und noch unklar ist, wie breit die Bodenschiene hierfür ist. Hierfür haben wir uns für Ganzglas-Schiebeelemente entschieden, die eigentlich für den Außenbereich gedacht sind. Der Grund hierfür? Schiebetüren für den Innenraum sind deutlich teurer – wie immer eine Sache von Angebot und Nachfrage…

Außerdem hängt nun die zweite Toilette im EG an der Wand und unsere Waschbecken und Klodeckel wurden endlich geliefert. Auch mit dem Aufbau der Waschbeckenunterschränke im OG wurde begonnen und im OG die Abschlussprofile festgeschraubt. Julia hat im Abstellraum die Sockelleisten angebracht, so dass hier nun nur noch die Revisionsöffnung für die Rückstauklappe aussilikoniert werden muss. Und auch die ersten Umzugskartons haben wir Zuhause schon gepackt.

Verlegearbeiten im Essszimer Bodenbelag in Küche und Esszimmer Dampfbremse im Gästezimmer Übergangsleiste Treppe / Bodenbelag Ganz schlimme Ecke... Bodenbelag im Arbeitszimmer Bodenbelag im Kellerflur Sockelleisten im Abstellraum

Zu unserem Küchenaufbau wird es noch einen gesonderten Blogeintrag geben, deshalb an dieser Stelle lediglich ein paar Bilder zum anfixen und Illustration des aktuellen Stands.

Die glücklichen Bauherren Erste Küchenimpressionen... ... jetzt auch mit Kühlschrank

KW 2: Die Bäder und viele Küchen-Kartons ziehen ein

09.01.2017 – 15.01.2017

Am Montag rückten die Fliesenleger der Fa. Fliesen Hubert an. Davon, dass sie auch die Löcher, die für die Treppe im Estrich gelassen wurden, ausspachteln dürfen und von unserem Wunsch einer befliesten Sitzbank wussten sie noch nichts. Da wir ja aber die ganze Zeit vor Ort waren, ließ sich das einfach nachholen. Während der eine Fliesenleger im OG anfing unsere Sitzbank und die Badewannenvorwand aus Porenbeton zu mauern, wurde im Bad im EG ein spezielles Abdichtungsvlies angebracht und bereits mit dem Anbringen der Wandfliesen begonnen.

Die Dusche im EG Bad ist schon fast fertig gefliest Sitzbank und Badewannenvorwand gemauert

Am Mittwoch kam dann noch Fa. Jetter dazu und baute die Duschwannen und die Badewanne ein, die die Fliesenleger dann wiederum einmauerten und auch unsere gewünschte Sitzbank bauten und befliesten. Wir sind mit dem Resultat nun sehr zufrieden!
Die Fliesenleger reisten wieder ab, Fa. Jetter brachte am Freitag noch unsere Dusch- und Badewannenarmaturen an. Leider haben wir bei der Bestellung etwas falsch gemacht, so dass die gelieferte Armatur im Bad EG auch einen Nipsel für eine (nicht vorhandene) Regenwasserdusche hat und die Dusche im OG hat keine Duschstange… Aber dank Fa. Jetter wird das jetzt beides noch korrigiert.

Abdichtungsvlies in der Dusche OG Bad EG fertig gefliest und verfugt Ausgleichsmasse im Bad OG Bad EG fertig Bad OG fertig Bad OG fertig Bad EG fertig tapeziert Tapeziertes Bad OG Tapeziertes Bad OG

Auch für den Keller haben wir nun Fliesen besorgt. Sie sehen den Fliesen in unseren Bädern sehr, sehr ähnlich. Bis zum Auto transportierte uns ein netter Hornbach Mitarbeiter die Palette noch mit dem Gabelstapler, aber einladen und in Hailfingen in den Keller tragen, mussten wir (Felix) die 25m² dann selber. Das Auto war (unserer Meinung nach) noch nicht Überladen, aber hing aufgrund des Gewichts doch ganz schön auf der Hinterachse.

Fliesentransport

Diese Woche wurde dann auch unsere Ikea Küche geliefert. Die Spedition sollte zwischen 7 und 14 Uhr eintreffen. Natürlich war Felix deshalb auch pünktlich um 7 Uhr auf der Baustelle. Und wie das aber immer so ist, kam die Spedition natürlich erst um 13:30 Uhr… Innerhalb weniger Minuten luden die drei Möbelpacker die vielen Kartons aus – natürlich ist zu diesem Zeitpunkt eine Prüfung der Lieferung auf Vollständigkeit nicht wirklich möglich… Julia verbrachte die vier Stunden danach mit Sortieren der Pakete nach Teilenummern und Abhacken der Teile auf dem Lieferschein. Resumeé: Vier Teile sind beschädigt, eins fehlt. Alles in allem vermutlich eine gute Quote, aber trotzdem ärgerlich. Die Reklamation war allerdings völlig problemlos. Nächste Woche Freitag bekommen wir die fehlenden/beschädigten Teile geliefert. Ein paar Korpusse sind sogar schon aufgebaut.

Ikea Küche direkt nach der Lieferung Ikea Küche nach vier Stunden Sortieren Die ersten Korpusse sind aufgebaut

Im Abstellraum und dem Technikraum haben wir nochmals mit Farbe nachgebessert und die Spuren der Elektro- und Heizungsinstallation beseitigt. Wir haben außerdem die Räume im Keller nochmal gespachtelt und geschliffen und ebenso die Wand zwischen Küche und Esszimmer und die Dreieckswand im Treppenabgang in den Keller. Felix ist hier mittlerweile ein Profi und diese zwei letzten Wände wurden sein Meisterstück. Danach wurde dann alles und auch das Treppenhaus tapeziert und in einem der Kellerzimmer haben wir auch schon angefangen zu streichen. Nun fehlt die Tapete tatsächlich nur noch an der Dreieckswand in den Keller, an der wir die Unterseite nochmal Spachteln müssen; ein Ende ist in Sicht! Außerdem hat Julia den Spalt zwischen Treppe und Wand acryliert.

Felix beim Schleifen Tapeziertes Treppenhaus Tapeziertes Treppenhaus Felix am Streichen im UG Zimmer Flur UG tapeziert Tapeziertes Zimmer UG

Unseren Vinylboden haben wir nun auch endlich bestellt: Parador Vinyl Basic 30 Eiche Natur, Herstellernummer 1601348. Der Unterschied zu unserem eigentlichen Wunschvinyl ist hoffentlich nur, dass es Schlossdielen und keine Landhausdielen sind. Während Landhausdielen „nur“ die normalen 1,20m lang sind, sind Schlossdielen 2,20m lang. Wir hoffen, dass dies der einzige Unterschied ist und sich im Dekor nichts verändert hat. Zumindest das Musterstück sah schon sehr nach dem aus, was wir wollen.

KW 48 & KW 49: Stairway to… Hell?

KW 48 & KW 49: Stairway to… Hell?

28.11.2016 – 11.12.2016

Nein… unser schönes neues Haus als Hölle zu bezeichnen wäre gefrevelt, aber „Heaven“ ist es eben auch noch nicht ganz…

Was der Titel aber auch vermuten lässt: Unsere „echte“ Treppe wurde eingebaut. Da diese ja nun erst nach dem Estrich eingebracht wurde, musste dieser an den entsprechenden Stellen ausgespart werden. Die Löcher soll dann Anfang Januar der Fliesenleger mit Schnellestrich auffüllen. Richtig glücklich sind wir mit dieser Lösung nicht, müssen aber wohl damit leben.

Die Treppe selbst (Modell Oslo) ist sehr schön geworden! Wir wundern uns zwar ein wenig darüber, dass die Laufbreite schmaler ist als bei unserer Kellertreppe (wo man uns doch in der Planungsphase sagte, die Laufbreite unserer Kellertreppe sei zu schmal), haben aber festgestellt, dass dies bereits in den Werkplänen so vermerkt und uns nur noch nicht aufgefallen war. Und im Grunde ist sie mit ihren 85cm auch breit genug. Wenn die Verpackung vom Geländer erstmal weg ist, wirkt sowieso alles nochmal ganz anders. Verpackung ist allerdings ein gutes Stichwort: Diese entspricht nicht so ganz unseren Erwartungen und wir haben schon jetzt ein paar Macken im Lack der Wange. Deshalb hat Julia die Verpackung noch etwas ergänzt und nochmal dick mit Spezial-Klebeband umwickelt, aber komplett schützen kann man sie halt nicht.
Die Reste der Bautreppe werden wir so umbauen, dass sie uns erstmal als Eingangspodest und Ausgang in den Garten dienen, da unser aktuelles Geländeniveau ja noch weit unter dem Haus liegt und auch bis nach dem Einzug so bleiben wird.

K1024_IMG_20161129_131527502 K1024_IMG_20161129_131914218 K1024_IMG_20161204_105713142 K1024_IMG_20161204_105735114 K1024_IMG_20161204_105906006

Nachdem unser Estrich in der ersten Woche unserem Gefühl nach kaum Wasser verloren hat, änderte sich dies schlagartig, nachdem das Aufheizprogramm der Heizung aktiviert wurde. Ab sofort hatten wir Dampfsauna im Haus, so dass mehrfaches tägliches Lüften unumgänglich wurde und wir uns als Berufstätige etwas überlegen mussten. Glücklicherweise war unsere Nachbarin so nett uns anzubieten dies Hin und Wieder für uns zu übernehmen, so dass wir ihr dankbar und glücklich einen Schlüssel gaben.
Das Aufheizprogramm der Heizung schaffte es in der ersten Woche nicht über Stufe 1 hinaus, was uns dann doch zu Denken gab. Der Heizungstechniker, den wir darauf hin nochmals einberiefen, erklärte uns dann, dass es im Haus anfangs zu kalt gewesen sei und die Heizung sich deshalb entschlossen hatte Stufe 1 gaaaaaaanz lange laufen zu lassen… Da die Spachtler uns einen Bautrockner mit Heizfunktion da gelassen hatten und wir diesen Mitte der Woche noch durch ein Leihgerät von Obi im Keller ergänzten, wurde das Haus aber viel schneller warm, als die Heizung erwartet hatte. Nachdem der Techniker die Heizung dann nochmal nachjustiert hatte, lief sie einwandfrei bis Stufe 5 – um dann pünktlich zum Wochenende wieder dort stehen zu bleiben. D.h. wir werden den Techniker nächste Woche nochmal bestellen.

Aufgrund der kalten Tage und Nächte haben die Gipser, nachdem sie die Grundierung für den Sockelputz aufgebracht haben, ihre Arbeit an der Fassade erstmal eingestellt. Es muss konstant mindestens 0°C haben, damit der Rest des Hauses verputzt werden kann. Ersatzmaterial für die abgeschnittene Noppenfolie wurde bestellt und wir haben mit ihnen besprochen, wie hoch und wie (lt. Hersteller) diese wieder angesetzt werden muss.

Unser Rauchrohranschluss für den Kaminofen, der ab Werk vergessen worden war, wurde von einem Mitarbeiter von Schiedel (Schornsteinhersteller) gebohrt und das Keramik-T-Stück eingegipst. Der Herr stand hier vor einer echten Herausforderung, da die Trockenbauer den Schornstein ja bereits verkleidet, jedoch auf eine Markierung, wo genau sich dahinter der Schornstein befindet, verzichtet hatten. Hier nun die Mitte des Schornsteins zu treffen war eine kleine Herausforderung, so dass das äußere Loch in der Fermacellplatte etwas größer wurde und von den Spachtlern wieder geschlossen werden musste.

K1024_IMG_20161204_111530103

Die Spachtler haben innerhalb von vier Tagen alle Wände und Decken im EG und OG verspachtelt und waren sogar so nett auch die wenigen Gipsflächen im Dachspitz mit zu machen. Beim Spachteln gibt es verschiedene Qualitätsstufen, deren Differenzierung über verschiedene Normen festgelegt ist (s. Verspachtelung von Gipsplatten Oberflächengüten). Die Standardverspachtelung entspricht Q2, was gemeinhin als „tapezierfertig“ gilt. Die Spachtler haben an vielen Stellen wirklich super gearbeitet, so dass wir teilweise sogar Q3 erreichen. Leider gibt es aber auch viele andere Stellen, die laut DIN nichtmal einer Q1 Spachtelung entsprechen (unverspachtelte Schraubenköpfe und Tackernadeln, Tropfnasen, Werkzeugspuren, etc.). Unsere Freude über das fertig verspachtelte Haus, hielt sich also erstmal in Grenzen und wir haben unserem Bauleiter ein paar Fotos geschickt. Diese waren offensichtlich aber nicht aussagekräftig genug, denn zuerst einmal stießen wir mit unserer Bitte um Nachbesserung wieder auf Widerstand. Da unser Bauleiter unser Haus am Dienstag aber sowieso mal wieder mit seiner Anwesenheit beehren wollte, konnte er sich hier selbst ein Bild machen und musste dann auch eingestehen, dass die Spachtler nochmal kommen sollten. Dies taten sie am darauffolgenden Freitag dann auch. Von „Tapezierfertigkeit“ sind wir aber immer noch weit entfernt… Wir werden unseren Bauleiter am Montag nochmals damit konfrontierten. Stünden wir nochmals vor der Wahl, würden wir nach dieser Erfahrung die Spachtelarbeiten wohl nicht mehr an Keitel vergeben, da man hier vor dem Tapezieren einfach noch zu viel nacharbeiten muss.

K1024_IMG_20161129_131127383 K1024_IMG_20161204_105555818 K1024_IMG_20161204_105640395 K1024_IMG_20161204_105653534 K1024_IMG_20161204_105809969 K1024_IMG_20161204_105933501 K1024_IMG_20161204_105959010 K1024_IMG_20161204_110021655 K1024_IMG_20161204_111513625 K1024_IMG_20161204_110117465 K1024_IMG_20161204_110102617 K1024_IMG_20161204_110042814

Unser Bauleiter hat außerdem die Türzargen und die Fenstersimse im Keller ausgemessen und uns versprochen, dass im Zuge des Zargensetzens auch unsere Terrassentüren eingestellt werden, damit sie nicht mehr klemmen. Diese und auch die Fenstersimse sollen kommende Woche, noch vor den Malerarbeiten gesetzt werden. Auch die Elektriker wollen schon nächste Woche – vor den Malerarbeiten – für die Elektroendmontage kommen. Danach heißt es dann erstmal Pause für Keitel bis Anfang Januar und wir haben Zeit alles zu Tapezieren und zu Streichen.

Wir waren aber auch schon fleißig und haben mit dem Spachteln in den Kellerwohnräumen angefangen. Dafür, dass wir dies beide noch nie gemacht haben, kann sich das Ergebnis echt sehen lassen und wir sind mächtig stolz auf uns Bürohengste. Krankheitsbedingt fielen die Eigenleistungen am vergangenen Wochenende aus, aber wir kommen trotzdem gut voran.

K1024_IMG_20161204_110200974 K1024_IMG_20161204_110223341 K1024_IMG_20161204_110258710

Ein Hinweis, den wir gerne früher gehabt hätten: Über den Türen sollte man die Gipsplatten etwas über die Aussparungen überstehen lassen, da die Türzargen teilweise kürzer sind als die Aussparungen in den Beton-Fertigteilen. Dies kam uns nicht wirklich in den Sinn, weil wir ja ursprünglich gar keinen Trockenbau im Keller geplant hatten und wir deshalb annahmen, dass die Maße in den Fertigteilen stimmen. Auch sollte man rechts und links der Fensterlaibung im Bereich der Fenstersims besser auf ein eingespachteltes Eckprofil verzichten, da die Fenstersims ja ein Stück in die Wand hinein ragt und wenn nun die Wand aussägt wird, um die Fenstersims anzubringen, ist es wahrscheinlich, dass man danach nochmal Spachteln muss…

Den Liefertermin unserer Ikea-Küche haben wir auf die zweite Januarwoche verschoben, weil es uns aktuell noch zu feucht im Haus ist. Diese wird nun voraussichtlich paralell zu den Fliesenarbeiten geliefert, wo der Estrich ja bereits trocken genug sein muss (mal abgesehen von den Löchern in Flur und Diele). Die restlichen Geräte werden wir erst nach Weihnachten bestellen, da die Preise in der Vorweihnachtszeit gestiegen sind.

Alles in Allem nimmt unser Haus Formen an und ein Ende bzw. Einzugstermin ist absehbar. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass die Arbeiten von Keitel bis Ende Januar, Anfang Februar abgeschlossen sein könnten – also ca. 4 Wochen früher als geplant.

KW 43: Von Plänen und ihrem Scheitern…

24.10.2016 – 30.10.2016

Am Montag war (wieder) geplant, dass von Fa. Schön unsere Treppe eingebaut wird. Deshalb blieb die Sanitärfirma Jetter wieder der Baustelle fern. Aber auch am Montag war da am Ende des Tages keine Treppe. Langsam glauben wir die Ausreden („Spedition hatte die falsche Adresse“) von Fa. Schön auch nicht mehr… Keitel Gott sei Dank auch nicht; sie haben am Dienstag dann einen Trupp zu uns geschickt, der in zwei Stunden von Grund auf neu eine Bautreppe gebaut hat… Wir finden diese Bautreppe SUPER und es gar nicht so schlimm, dass die richtige Treppe noch nicht drin ist – so wird sie wenigstens nicht gleich verschrammt! Fa. Schön stand dann wohl am Mittwoch mit der Treppe vor der Tür und zog unverrichteter Dinge wieder ab – weil dort, wo die richtige Treppe hin soll, ja jetzt eine Bautreppe drin ist… Was das Einhalten und Absprechen von Terminen angeht, kann sich Fa. Schön definitiv noch verbessern…

Maßgezimmerte Bautreppe Maßgezimmerte Bautreppe

In unserem Dachspitz führen zwei Entlüftungsrohre durch die Dachhaut nach draußen. Geplant war, dass diese Rohre schön zwischen den Sparren verlegt werden, damit sie in der Dämmung verschwinden und optisch unsichtbar sind. Nun begrüßte uns aber ein großes Entlüftungsrohr mitten an der Außenwand entlang. Auf der anderen Seite des Spitzes (in dem Bereich, den wir als Abstellraum nutzen wollen) wurde das Rohr schön zwischen den Sparren verlegt. Fa. Jetter hat das unschöne Rohr nun netterweise nochmals umgebaut und wir sind wieder glücklich!

Entlüftungsrohr im Dachspitz Entlüftungsrohr im Dachspitz Entlüftungsrohr im Dachspitz

Dass unsere schöne Planung mit den Leerrohren für die Lautsprecherkabel aufgrund der Ausschäumwut des Elektrikers nicht aufgegangen ist, haben wir ja schon im letzten Post erwähnt. Mit viel, viel, viel, viel Mühe wurde jetzt das letzte Lautsprecherkabel verlegt und auch noch ein letztes Netzwerkkabel. Das Schwierigste zum Schluss… Es ist alles geglückt und wir haben nichts kaputt gemacht. Wir haben dann auch brav alle Löcher in der Außenwand wieder luftdicht mit Bauschaum verschlossen…

Am Dienstag wurde unser Kühlschrank bestellt; ein Liebherr CBNef 4815-20 mit NoFrost, Kühl-Gefrierkombination (242/101 l), 0°C-Fach mit BioFresh (94 l), Abtauautomatik und 3 Schubfächer im Gefrierteil. Ein tolles Teil!!! Ursprünglich war ein deutlich günstiger Kühlschrank geplant, aber Julia’s Eltern haben uns von diesem Liebherr „überzeugt“.

Liebherr CBNef 4815-20

Julia’s Wunschträume hinter unserem Unterzug in der Küche eine Abhängung mit einer Novy Pure’line Dunstabzugshaube einzubauen wurden jäh durchkreuzt, als wir uns mal richtig mit einer möglichen Leitungsführung auseinander setzten… Die Deckenhaube selbst wäre kein Problem. Auch für den Motor, den man bei der Pure’line abschrauben kann, um auf eine Abhängung von nur 23cm zu kommen, hätten wir über dem Kühlschrank ein Plätzchen gefunden… In Julia’s genialem Plan nicht enthalten war jedoch die Umluftbox, die die Luft von Gerüchen filtert und diese dann wieder in den Raum ausbläßt. Bei der Pure’line muss diese einen Mindestabstand von 3m zu jedem anderen Hindernis (Wand, Schrank und Co.) haben. Ein Ausblaßen innerhalb der Küche ist bei uns also nicht möglich und müsste statt dessen in Richtung des Esszimmers passieren. Da wir zwischen Küche und Esszimmer allerdings einen Unterzug haben, müsste die Abhängung so weit von der Decke nach unten reichen, das unter dem Unterzug ausgeblasen werden könnte. Das wären 40cm und würde unserer Meinung nach den offenen Charakter der Küche zerstören, weshalb dieser Traum wohl gestorben ist. Wir diskuttieren jetzt die Möglichkeit eine andere Deckenhaube anzubringen, die keine Verkofferung benötigt, einen integrierten Umluftbetrieb hat und mit kürzeren Abständen zu Hindernissen umgehen kann. Hier ist nun die Gutmann Capa und die Novy 230 Cloud in der engeren Auswahl, wobei die Cloud bessere Bewertungen hat, was Lautstärke, Leistung und Kundenservice angeht, aber natürlich auch die teurere der beiden ist… :/ In diesem Zusammenhang wollen wir noch eine Empfehlung für RK Küchenkultur in Böblingen aussprechen, bei denen man sich die Novy 230 Cloud live anschauen kann und die uns super beraten und uns einen fairen Preis gemacht haben – obwohl wir uns was die Küche angeht ja schon für Ikea entschieden haben.

Gutmann Capa Novy 230 Cloud

Nachdem wir ja ursprünglich keine Sandwichplatten im UG wollten, weil uns der Styroporanteil an diesen Platten sehr unsympatisch ist, wurde dieser Plan ja (zumindest für ein paar Wände) revidiert, damit wir im UG Unterputzsteckdosen bekommen können. Nach längerem Hin und Her und der nochmaligen Rückversicherung bei Keitel, dass wir damit auch keine Probleme mit Schimmel hinter den Platten bekommen können, haben wir nun über das Wochenende knapp 20m² unserer Kellerwände mit einer zusätzlichen Installationsvorwand (ohne Styropor oder sonstiger Dämmung) versehen. Dazu wurden im Abstand von max. 60cm Latten an die Kellerwände gedübelt, auf die wir dann die Rigips-Platten geschraubt haben. Das soll vor dem Estrich gemacht werden, damit die Wände schalltechnische vom Estrich entkoppelt sind. Zum Betonboden sind 1-2cm Abstand einzuhalten, d.h. bei unserer lichten Rohbauhöhe von 2,52m sind die Rigipsplatten mit 2,5m Höhe optimal.

K1024_IMG_8798 K1024_IMG_8801 K1024_IMG_8826 K1024_IMG_8824 K1024_IMG_8799 K1024_IMG_8823 K1024_IMG_20161030_145640512 K1024_IMG_20161030_145623626_HDR

Außerdem hatten wir die Rohbauabnahme mit unserem Bezirks-Schornsteinfeger und weil wir ja bereits im Voraus alles mit ihm abgesprochen hatten, hatte er auch kaum etwas zu bemängeln. Eine Sache muss dann aber doch noch geändert werden und zwar wurde der Schornstein im Übergang zwischen den Stockwerken fest eingemörtelt. Laut unseren Schornsteinfeger ist das so nicht erlaubt, sondern hier muss zwischen Schornstein und Mörtel 2cm Steinwolle eingebracht werden, damit es nicht zu Dehnungsrissen kommt.

Fehlende Steinwolle um Schornstein Fehlende Steinwolle um Schornstein

Im Schlafzimmer hatten wir ursprünglich gegenüber vom Bett einen großen Pax Kleiderschrank geplant. Die Kommoden sollten in unsere Niesche mit Dachschräge neben dem Bett kommen. Für den Fernseher gab es so nicht mehr wirklich einen Platz. Nachdem uns nun aber sowohl Julia’s Mutter, als auch ein Freund bei der Begehung fragten, warum wir in die Niesche nicht einen begehbaren Kleiderschrank machen und statt dessen die Kommoden gegenüber vom Bett stellen und den Fernseher darüber, kamen wir doch ernsthaft ins Grübeln. In die Niesche passt wegen der Schräge allerdings kein Pax, so dass wir uns hier etwas anderes überlegen müssen. Vor allem auch, wie wir trotz Schräge da Schiebe- oder Falttüren hin bekommen.

Schlafzimmer-Niesche

Küchenplanung – Was lange währt…

Küchenplanung – Was lange währt…

Nachdem wir unser Küchen-Kamin-Garderobe-Dilemma ja nun aufgelöst haben, glauben wir mit unserer Küchenplanung nun endlich zu einer abschließenden Entscheidung gekommen zu sein.

Wie bereits erwähnt soll es eine Ikea Metod Küche werden. Nachfolgend die Gründe:

  • Wir wollen nicht den Preis eines Mittelklassewagens für eine Küche ausgeben, die dann auch 30 Jahre halten muss – lieber kaufen wir uns alle 10 Jahre eine Neue
  • Die Ikea-Küchen sind was das Preis-Qualität-Verhältnis angeht echt super
  • Ikea hat günstige Lackfronten, die haltbarer als Verbundholz sind (etwas, wofür man im Küchenstudio extrem Aufpreis bezahlt)
  • Wir haben keine Lust auf diese Preisspielchen im Küchenstudio, wo die Küche heute ausnahmsweise 80% weniger kostet als sonst und morgen wieder nicht mehr – wir haben gerne ein Preisschild dran und den Preis bezahlen wir dann auch
  • Wir wollen mit unseren Eigenleistungen nicht die Bausubstanz gefährden und eine Küche haben wir schonmal aufgebaut

Unsere Küche soll in einen ca. 2,5m x 3,41m großen „Rücksprung“, der vom Wohn-Ess-Bereich her offen ist. Das ist für eine Küche nicht unbedingt überdimensioniert, aber reicht.

Da uns Stauraum und Arbietsfläche besonders wichtig ist, war unser erster Gedanke eine Küche in G-Form, wie sie auch Julia’s Eltern haben. Wir hatten auch verschiedene Versionen mit Zweizeilern, L-Form + Insel und U-Form, aber am Ende bot die G-Form einfach das beste Arbeitsplatte-Stauraum-Verhältnis. Nachdem wir uns allerdings die neuen Eckrondelle bei Ikea mal genauer angeschaut haben, wollten wir davon nicht drei Stück in unserer Küche haben. Drei volle tote Ecken wollten wir aber auch nicht. Wir haben uns deshalb entschieden die Arbeitsfläche und Schränke am Fenster keine vollen 63cm tief zu machen und die „tote Ecke“ an der Halbinsel mit einem tieferen Schrank vom Esszimmer aus zugänglich zu machen. In der letzten Ecke bleibt ein Eckrondell. So haben wir zwar zwei kleine tote Ecken, aber die Schränke rechts und links dieser Ecken können größer werden.

grundriss

Es soll die weiße, matte VEDDINGE Front werden mit zwei JUTIS Fronten als Akzent und den TYDA Griffen. Obendrauf kommt die Personlig Betonoptik-Arbeitsplatte.

jutis veddinge tyda beton

(Quelle: Ikea.de)

Bis auf den Backofen werden wir die Geräte nicht bei Ikea kaufen.
Und den Backofen auch nicht zusammen mit den Schränken, sondern wir werden einen kleinen Ausflug zu Ikea Frankreich machen, wo der KULINARISK Backofen mit Pyrolyse, 72l und Backofenthermometer 200 € weniger kostet als bei uns in Deutschland.

kulinarisk
(Quelle: Ikea.de)

Die Spüle wird voraussichtlich eine Blanco Metra 6 S aus Silgranit in felsgrau.

spüle

(Quelle: Blanco-Germany.de)

Beim Induktionskochfeld schwanken wir noch, wahrscheinlich wird es aber eins von Siemens. Auch für den freistehenden Kühlschrank und die Spülmaschine nehmen wir noch Empfehlungen entgegen.

Die Dunstabzugshaube ist uns besonders wichtig, weil wir nicht wollen, dass die Kochdünste sich im offenen Wohn-Essraum ungehindert ausbreiten oder dass die Lüftungsanlage noch allzu viel Fett abbekommt. Julia hätte sehr gerne eine Deckenhaube (z.B. Novy Pure’line), die in die abgehängte Decke integriert ist, so dass man sich nicht den Kopf stößt und es auch noch nach was aussieht. Allerdings bedeutet das bei Umluft eine Abkofferung von mindestens 30 cm von der Decke, was uns zu viel ist. Alternativ kann man den Umluftmotor auch separat anbringen, was ein paar Zentimeter spart und wir noch evaluieren. Wenn das nicht klappt, soll es die Gutmann Campo Inselhaube werden. Wir haben nun aber beschlossen, dass wir diese Entscheidung erst treffen, wenn das Haus steht und wir die Küche auch mal live gesehen haben.

kueche9