KW 3: Polartief „Axel“ zwingt Außenwasserhähne in die Knie

16.01.2017 – 22.01.2017

Diese Woche wurde unser Technikraum und unser Abstellraum gefliest. Weil unsere Fliesen 60x30cm groß sind, musste hierfür ein neuer Fliesenschneider angeschafft werden, weil der alte um wenige Zentimeter zu kurz war. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und froh, dass man uns überzeugt hat, den Estrich nicht nur zu streichen. Der HTR hat am Ende sogar noch Sockelfliesen erhalten, geschnitten aus den übrigen Fliesen.

Die ersten Fliesen sind gelegt... Ganz schlimme Ecke Technikraum fertig gefliest Abstellraum fertig gefliest

Außerdem fühlen wir uns unglaublich privilegiert, da wir zum verabredeten Zeitpunkt Besuch vom Telekomtechniker bekommen haben und dieser ohne Probleme unser Haus ans Telefonnetz angeschlossen hat. Während andere noch Monate nach dem Einzug auf Telefon und Internet warten, haben wir das alles schon Wochen vor dem Einzug.

Kurzfristig kam auch unser Bauleiter vorbei und schaute sich den aktuellen Stand an. Wir waren sehr stolz auf unsere Tapezierkünste, als er beim betreten des Hauses erstmal fragte: „Haben Sie jetzt direkt die Wände gestrichen, oder noch vorher tapeziert?“ Wenn das nicht zeigt, dass kaum ein Tapetenstoß zu sehen ist!

Am Freitag machten wir eine kurze Begehung mit unserem Gutachter. Er bestätigte uns, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unseres Hauses sehr gut sei und wir ein positives Beispiel unter seinen Klienten seien.

Die beiden Bäder sind nun auch fertig gestrichen, ebenso die Kellerräume. Der Flur im EG und OG und ist bereits einmal gestrichen und auch die „raue Wand“ im Kellerflur haben wir mit EasyPutz behandelt, um hier eine einheitliche Struktur zu erhalten.

Knauf EasyPutz Struktur "Raue Wand" mit Knauf EasyPutz

Unsere 3,4 Tonnen Vinyl wurden geliefert und mussten ins Haus getragen werden. Wir sind sehr glücklich, dass sich das Dekor tatsächlich nicht von unserer ursprünglichen Auswahl unterscheidet.

Vinyl im EG Vinyl im OG Vinyl im UG

Die frostsicheren Außenwasserhähne hielten den eisigen Temperaturen der letzten Tage (in Hailfingen hatte es zeitweise -14°C) nicht Stand. Als wir am Samstag auf die Baustelle kamen, kam nur noch aus dem Wasserhahn im Bad OG Wasser – alle anderen Wasserquellen waren versiegt. Im Laufe des Tages taute dann alles wieder auf und Gott sei Dank ist auch keine Leitung geplatzt, aber Sorgen bereitet uns das Ganze trotzdem. Fa. Jetter hat extra frostsichere Wasserhähne eingebaut, die an den normalen Wasserkreislauf angeschlossen sind. Wenn hier nun etwas einfriert – was eigentlich nicht passieren sollte – betrifft das auch alle nachfolgenden Wasserabnehmer. Auch am Sonntag wieder das selbe Spiel, trotz höher gestellter Heizung. Fa. Jetter ist informiert und stand auch am Wochenende telefonisch für uns zur Verfügung. Sie werden ich dem Problem in der kommenden Woche annehmen und hoffentlich eine Lösung finden.

KW 44 & KW 45: Trockenbau

31.10.2016 – 13.11.2016

In den vergangenen zwei Wochen wurde von Fa. Nachtigall unser Dach gedämmt und abgedichtet und alle Wände und Decken im EG und OG mit Rigips verkleidet. Aber auch wir waren im UG fleißig und haben das Bad und den Flur verkleidet, ebenso wie das Entlüftungsrohr und den Schornstein. Im Bad war das besonders trickreich, weil die Sanitärrohre für Dusche und Waschbecken eine unterschiedlich dicke Wand verlangten und der Zeitplan keine Nachbesserung erlaubte… Deshalb steht nun ein Teil der Wand für das Waschbecken 2cm vor dem Rest der Wand nach vorne. Wir hoffen, dass dieser Makel irgendwann hinter unserem Waschbeckenunterschrank verschwindet…

Auch die Trennschicht zwischen Schornstein und Erdgeschossdecke wurde wieder aufgestemmt und die von unserem Schornsteinfeger geforderte Dämmung eingebracht. Für die Untergeschossdecke ist dies zwar auch empfohlen, Keitel konnte aber eine Freigabe des Herstellers vorlegen, dass hier auch eine feste Einmörtelung möglich ist.

Außerdem wurde der Vorputz an den „Stoßfugen“ angebracht und der Bagger der Nachbarbaustelle ist endlich von unserem Grundstück verschwunden.

Auch mit der Bank gab es noch ein bißchen Probleme. Wir erhielten von Keitel eine freundliche Zahlungserinnerung und fielen aus allen Wolken, weil wir eben diese Rechnungen bereits drei Wochen zuvor zur Zahlung freigegeben hatten. Am Montag kam dann heraus, dass bei der Deutschen Bank intern etwas schief gelaufen war und sie das Geld zwar aus dem Darlehen ausgezahlt, aber nicht an Keitel überwiesen hatten. Leider galt das nicht nur für die Rechnungen an Keitel für Keller und Haus, sondern auch für die Erdbaurechnung. Und leider war dies auch schon das zweite Mal, dass es hier Probleme gab – auch schon die Überweisung für die erste Erdbaurechnung wurde zweimal zurückgewiesen, weil sie „von unserem üblichen Buchungsverhalten abwich“. Wir finden das zwar grundsätzlich nett, dass man uns schützen möchte, aber dass bei einem Hausbau größere Beträge über die Leitung gehen, sollte ja wohl selbstverständlich sein. Jedenfalls ist nun alles bezahlt und wir sind sensibilisiert.

Fa. Erbele hat vergangene Woche endlich unsere Regenwasserrohre fertig verlegt und alle noch offenen Gräben in unserem Garten wieder verfüllt. Damit ist das Thema Erdbau für uns für dieses Jahr auch abgeschlossen. Womit und durch wen wir dann nächstes Jahr unseren Garten auf das Endniveau auffüllen lassen, werden wir uns noch überlegen.

Auch die Telekom war vor Ort und hat die beiden letzten Kabel, die vor der Haustüre aus dem Boden schauten, miteinander verbunden.

Am 10.11. fand außerdem unser Blower-Door-Test statt. Laut Aussage unseres Bauleiters hätte er „so einen guten Wert schon lange nicht mehr gehabt“ (wir vermuten das sagt er zu allen Bauherren 😉 ). Den genauen Wert erfahren wir natürlich erst nach der offiziellen Berechnung, aber nach den Schätzungen liegen wir deutlich, deutlich unter den geforderten Werten der KfW.

Da unser Lichthof zu hoch angefüllt wurde (nur knapp 20cm unter der Fenstersims), die Gipser aber demnächst kommen wollen um den Außenputz anzubringen, hat Felix am Freitag Abend und Samstag Morgen bei Schneeregen von Hand an der Hauswand entlang 15cm wieder ausgegraben. Was tut man nicht alles, um den Zeitplan nicht zu gefähren.

Wir sind etwas unglücklich darüber, dass die Trennwand zwischen Küche und Esszimmer 3cm vor dem Unterzug hervor steht, müssen aber wohl damit leben, weil sich dies aufgrund der kreativen Kabelführung der Elektriker nicht anders bewerkstelligen ließ.

Unser 7cbm Baumischcontainer ist quasi voll. Und das obwohl wir sämtliche Plastiktüten, Kartonagen und Styropor separiert haben. Wir werden diesen am Dienstag abholen lassen und in der Hoffnung, dass danach nicht mehr so viel Müll anfällt, erstmal keinen neuen bestellen – vermutlich eine vergebene Hoffnung…

Am Samstag Abend haben wir bis 24 Uhr das Haus aufgeräumt, alle Stockwerke ausgesaugt und die restlichen Rigipsplatten (12 Platten) zerschnitten (weil man 2,5m x 1,25m nicht am Stück über 3 Stockwerke transportieren kann) und zusammen mit unserem Werkzeug auf den Dachboden (der keinen Estrich bekommt) verfrachtet. Allein die Rigipsplatten wiegen zusammen in etwa 360kg – da braucht man kein Fitnessstudio mehr…

Wir lassen einfach mal Bilder sprechen:

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Einmal Zumachen bitte

Einmal Zumachen bitte

Dienstag, 04.10.2016

Am Nachmittag hatten wir mit Fa. Erbele und unserem Verantwortlichen von den Stadtwerken einen Termin auf unserer Baustelle. Unsere wichtigste Lektion daraus: Wenn dir eine Antwort nicht gefällt, frag so oft nochmal nach, bis die Antwort sich so ändert, dass sie dir gefällt.
Bei unserem Baustellentermin vor vier Wochen hieß es ja zuerst noch, dass wir die Straße aufreißen und einen neuen Abzweig für unseren Wasseranschluss schaffen müssen, weil der existierende Anschluss aufgrund der Überbauung mit Carport nicht genutzt werden kann. Als nächstes hieß es dann, dass wir hierfür „nur“ den Fahrradweg aufreißen müssen. Auf Drängen unseres Erdbauers fragten wir dann vor drei Wochen nochmals nach, dabei erlaubten uns die Wasserwerke nun das Verlegen der existierenden Frischwasserleitung in einem Schutzrohr im Arbeitsraum unter dem Carport nach vorne zum Mehrspartenanschluss. Am Dienstag auf der Baustelle schließlich, war dann nichtmal mehr das Schutzrohr notwendig…

Selbiges Spiel mit dem Termin für das Legen der Versorgungsleitungen ins Haus:
Ursprünglich war von Keitel KW 43 für das Verfüllen und Anschließen der Versorgungsleitungen geplant worden. Durch das Umwerfen des Terminplans sollte dies ja dann schon diese Woche passieren. Uns sagten die Versorger, dass das auf keinen Fall möglich sei und man frühestens am kommenden Mittwoch kommen könne, um die Leitungen ins Haus zu legen. Beim Vororttermin auf der Baustelle ließen sich die Stadtwerke von unserem Erdbauer dann aber breitschlagen die Wasserleitung und den MSA bereits diesen Freitag zu legen. Auch der Energieversorgung Rottenburg rang unser Erdbauer das Versprechen ab, dass der Strom bereits am Donnerstag dieser Woche gelegt werden würde.
Wir kamen uns stellenweise schon etwas veräppelt vor…

Also, Lesson Learned:
Nur, weil Einer Nein sagt, heißt das nicht, dass es bei Nein bleibt. Das ist wie in der Kindererziehung: Wenn Mama Nein sagt, fragt man halt einfach nochmal Papa… und dann nochmal Mama… bis eben einer nachgibt.


Mittwoch, 05.10.2016

Fa. Erbele begann damit unseren Keller mit der Noppenschutzbahn zu verkleiden und im Bereich der Drainage eine Sickerschicht aus Schotter einzubringen, mit der die Lichtschächte über Rohre verbunden wurden.

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Man bestätigte uns unser Gefühl, dass der Lichtschacht im Osten zu hoch montiert war. Leider war es Fa. Klotz nicht möglich hier kurzfristig jemanden vorbei zu schicken, um den Lichtschacht nochmals 30cm tiefer zu montieren, also wurde ebenfalls unser Erdbauer damit beauftragt. Auch das Loch für den Mehrspartenanschluss sollte unser Erdbauer bohren und er und wir fühlten uns ziemlich verlassen als es darum hing die Position des Lochs dafür zu definieren. Keitel verwies uns an die Versorger und die Versorger sagten es sei ihnen egal. Also versuchten wir gemeinsam mit dem Erdbauer und den Plänen des Untergeschosses einen geeigneten Platz zu finden. Hoffen wir mal, dass sich nun im Nachhinein niemand über die Position des Lochs beschwert!

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Donnerstag, 06.10.2016

Der Lichtschacht im Osten wurde von Fa. Erbele versetzt.
Außerdem fanden wir im Garten eine große Felsplatte, die man wohl aus dem Loch neben dem Kontrollschacht gezogen hatte.
Die erste Schicht Recyclingmaterial war bereits eingebracht und verdichtet. Beim Lichthof sind wir uns nicht sicher, ob nicht vielleicht etwas zu hoch angefüllt wurde und ob die Wasserrohre vor den Fenstern wirklich so hoch rauschauen sollen…
Leider wurden wir in sofern enttäuscht, dass unser Loch im Keller eben immer noch genau das war: Ein Loch. Nichts zu sehen von einem Mehrspartenanschluss und/oder einem Stromkabel. Allerdings bestätigten uns die Mitarbeiter der Fa. Erbele, dass die Telekom da gewesen war, aber in Ermangelung eines MSA nur ein Kabel dagelassen hatte.
Felix wiederum fühlte sich gleich in seinem Element und begann mit dem ersten Großputz auf der Baustelle. Er besorgte sich einen Besen und fegte den kompletten Keller aus. Julia und die Bauarbeiter der Nachbarbaustelle beäugten das skeptisch – schließlich wird das nicht der letzte Dreck bleiben – aber Felix war zufrieden mit seiner Arbeit.

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Freitag, 07.10.2016

Zusammen mit Familienbesuch ging es wieder auf die Baustelle. Die Felsplatte, die wir noch am Vortag in unserem Garten gefunden hatten, ist uns geklaut worden. Durch unser Loch in der Kellerwand führt nun außerdem Frischwasser, Strom und Telekom ins Haus, abgedichtet durch einen Mehrspartenanschluss. Das Bauwasser ist daraufhin in den Technikraum umgezogen, das Kabel für den Baustrom wurde durch den Wärmepumenlichtschacht wieder hinaus zum Baustromzählerkasten geführt. Felix war etwas unglücklich darüber, dass sein frisch gefegter Keller nun schon wieder dreckig war. Die Leitungen wurden in Sand verlegt und darauf die nächste Schicht Recyclingmaterial eingebracht. Die Grube neben dem Kontrollschacht war bereits wieder verfüllt worden, damit der kleine Kipplader wieder gut überall hin kommt um neues Recyclingmaterial zum Verfüllen in den Arbeitsraum zu kippen.

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Außerdem hatte eine Spedition unseren Schornstein angeliefert und dabei ein ziemliches Bild der Verwüstung hinterlassen. Abgesehen davon, dass das Nachbargrundstück als Lagerort verwendet wurde, hat man wohl auch beim Wegfahren eins der großen Schilder für die Sperrung in den Garten der Nachbarn geschleudert. Ein Glück, dass den Kaninchen dort nichts passiert ist. Die Spedition hielt es allerdings nicht für notwendig das wieder aufzuräumen, weshalb wir das dann bei unserer Ankunft von den Nachbarn erfuhren und den Ausgangszustand selbst wieder herstellten.

Unser Schornstein


Montag, 10.10.2016

Fa. Erbele hat mit Hochdruck daran gearbeitet die Arbeitsräume fertig zu verfüllen und die Regenwasserrohre zu verlegen, damit der Zeitplan gehalten werden kann. Ganz fertig sind sie nicht, unser Gelände liegt deshalb noch ca. 40-50cm unter Straßenniveau und es sieht aus, als hätten wir einen Hochkeller, der 1m aus der Erde heraus schaut. Auch die Regenwasserrohre konnten noch nicht ganz bis in den Entwässerungsgraben gelegt werden und enden deshalb jetzt in dem kläglichen Rest, der von unserem Gebüsch noch übrig geblieben ist… Wichtig war erstmal, dass das Gerüst für das Haus gestellt werden kann, alles andere wird dann noch nachträglich gemacht, wenn das Haus steht. So können wir jedenfalls später erstmal recht komfortabel die Fundamente für unser Carport gießen, ohne selbst die Gräben ausheben zu müssen, bevor wir dann den Rest anfüllen lassen… Vorausgesetzt dafür ist noch Geld übrig – unser Budget für die Erdarbeiten sind nach der Rechnung von Fa. Erbele nämlich relativ erschöpft… So viel zu es wird billiger als gedacht… Von dem initialen Angebot sind wir mehr als 10t€ (in die falsche Richtung) entfernt…

Fertig verfüllt... bis zur EFH ist es aber noch 1m... Fertig verfüllt... Bis zur EFH der Garage fehlen aber noch so 50cm...