Ländereien-Plege…

Ländereien-Plege…

Am Dienstag hat Julia’s Bruder unser Grundstück zwei Stunden lang mit dem Freischneider gemäht… Das Gras war stellenweise fast 40cm hoch, so dass man mit dem normalen Rasenmäher (abgesehen davon, dass wir noch keinen haben), gar nicht mehr durch gekommen wäre. Da ist es natürlich praktisch, wenn man Verwandschaft hat, auf die man solche Arbeiten abwälzen kann. 😉

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Julia lädierte währenddessen ihren Daumen, indem sie einen Teil des verbliebenen Grünschnitts von Hand mit Heckenschere in kleine Teile zerschnitt, die man dann auch im Grünschnittbeutel zum Häckselplatz bringen konnte. Schön blöd, wenn man als Grundstücksbesitzer weder eine Anhängerkupplung, noch einen Hänger hat… 🙁 Hätten wir das mal früher gewusst…

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Kahlschlag – das volle Ausmaß

Nachdem wir etwas (Achtung: Wortspiel!) Gras über die Sache mit dem Grünschnitt / Kahlschlag auf dem angrenzenden Grünstreifen haben wachsen lassen, haben wir uns mittlerweile genug beruhigt, um das Beste aus der Sache zu machen.

Da die Gemeinde ein paar der abgeschnittenen Büsche und Bäume (ebenso wie den darunter vergrabenen Müll) einfach hat liegen lassen, haben wir uns am Wochenende daran gemacht eben diese zu beseitigen, damit die verbliebenen paar Sträucher wieder ordentlich wachsen können, bis wir dort einziehen.

Ganz fertig sind wir noch nicht (und über kurz oder lang sollte man vermutlich auch die Stümpfe ausgraben), aber es sieht jetzt schon deutlich besser aus.

Zum Vergleich nochmal das vorher, bzw. direkt nach dem Wüten der Gemeinde:

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Uns so sieht es jetzt aus:

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Im Anschluß waren wir dann noch im Ikea und haben uns die Metod Küchenschränke nochmal ganz genau angesehen, weil wir uns immer noch nicht sicher sind, wie wir welche Schränle in unserer Küche anordnen wollen. Die wichtigste Erkenntnis: Die neuen Eck-Rondelle sind echt… unpraktisch. Davon wollen wir auf keinen Fall drei Stück haben! Dann doch lieber eine tote Ecke…

Kahlschlag

Völlig erschüttert haben wir heute zur Kenntnis genommen, was die Stadt Rottenburg unter „ein wenig zurückschneiden“ versteht.

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Vier gesunde Bäume mussten sterben, weil wir gefragt haben, ob wir den Überhang zu unserem Grundstück selbst zurückschneiden dürfen.

Aber Nein! Dürfen wir natürlich nicht! Das machen sie lieber selber! Wir handeln ja nicht „im Interesse des Baumes“. Wir würden gerne wissen, im Interesse welchen Baumes dieser Kahlschlag sein soll!

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Jetzt dauert es wieder Jahre, bis das so schön zugewachsen ist… 🙁

Wer viel fragt, geht viel fehl.

Das sagt Julia’s Vater immer.
Wir haben daraus gelernt.
In Zukunft werden wir nicht mehr fragen.

Wenn man will, dass etwas richtig gemacht wird, muss man es selber machen.

Eine alte Weisheit, die sich bei uns in den letzten Wochen leider viel zu oft bewahrheitet.

Grünschnitt und neue Nachbarn

Vor ein paar Wochen haben wir der Gemeinde Rottenburg eine Email geschrieben, um sie über die Beschädigung des Gewegs im Bereich unseres Grundstücks zu informieren (damit es dann nachher nicht heißt wir hätten den kaputt gemacht).

Bei dieser Gelegenheit haben wir auch gleich nachgefragt, wie das denn mit dem Grünschnitt für den an unser Grundstück grenzenden Grünstreifen aussieht. Eigentlich hätten wir erwartet, dass die Gemeinde sagt, sie habe keine Zeit / Leute / Lust da was zu machen und dass wir selber schneiden sollen.

Die Antwort von der Gemeinde war erstaunlicher und erfreulicher Weise jedoch eine andere:

  • Sobald wir mit unserem Bauvorhaben fertig sind, sollen wir uns nochmal melden, dann werden sie den Gehweg reparieren.
  • Sie haben sich die Situation vor Ort angeschaut und werden sich innerhalb der nächsten zwei Wochen um den Grünschnitt der angrenzenden Bäume und Sträucher kümmern.

Echt klasse!

Außerdem haben wir einen Anruf der ehemaligen Grundstücksbesitzer bekommen: Ein Vermessungsbüro hatte sich bei Ihnen gemeldet, weil auf dem Grundstück im Norden ebenfalls gebaut werden soll (hatten wir die freigelegten Grenzsteine doch richtig gedeutet! 🙂 ). Weil es das Grundbuchamt immer noch nicht geschafft hat uns ins Grundbuch für unser Grundstück einzutragen, hatte man sich für die Angabe der Nachbarn in der Baugenehmigung an die alten Besitzer gewandt. Über das Vermessungsbüro werden jetzt die Kontaktdaten ausgetauscht und wir freuen uns schon darauf zu erfahren, wer denn unsere zukünftigen Nachbarn sein werden.