Küchenplanung – Was lange währt…

Küchenplanung – Was lange währt…

Nachdem wir unser Küchen-Kamin-Garderobe-Dilemma ja nun aufgelöst haben, glauben wir mit unserer Küchenplanung nun endlich zu einer abschließenden Entscheidung gekommen zu sein.

Wie bereits erwähnt soll es eine Ikea Metod Küche werden. Nachfolgend die Gründe:

  • Wir wollen nicht den Preis eines Mittelklassewagens für eine Küche ausgeben, die dann auch 30 Jahre halten muss – lieber kaufen wir uns alle 10 Jahre eine Neue
  • Die Ikea-Küchen sind was das Preis-Qualität-Verhältnis angeht echt super
  • Ikea hat günstige Lackfronten, die haltbarer als Verbundholz sind (etwas, wofür man im Küchenstudio extrem Aufpreis bezahlt)
  • Wir haben keine Lust auf diese Preisspielchen im Küchenstudio, wo die Küche heute ausnahmsweise 80% weniger kostet als sonst und morgen wieder nicht mehr – wir haben gerne ein Preisschild dran und den Preis bezahlen wir dann auch
  • Wir wollen mit unseren Eigenleistungen nicht die Bausubstanz gefährden und eine Küche haben wir schonmal aufgebaut

Unsere Küche soll in einen ca. 2,5m x 3,41m großen „Rücksprung“, der vom Wohn-Ess-Bereich her offen ist. Das ist für eine Küche nicht unbedingt überdimensioniert, aber reicht.

Da uns Stauraum und Arbietsfläche besonders wichtig ist, war unser erster Gedanke eine Küche in G-Form, wie sie auch Julia’s Eltern haben. Wir hatten auch verschiedene Versionen mit Zweizeilern, L-Form + Insel und U-Form, aber am Ende bot die G-Form einfach das beste Arbeitsplatte-Stauraum-Verhältnis. Nachdem wir uns allerdings die neuen Eckrondelle bei Ikea mal genauer angeschaut haben, wollten wir davon nicht drei Stück in unserer Küche haben. Drei volle tote Ecken wollten wir aber auch nicht. Wir haben uns deshalb entschieden die Arbeitsfläche und Schränke am Fenster keine vollen 63cm tief zu machen und die „tote Ecke“ an der Halbinsel mit einem tieferen Schrank vom Esszimmer aus zugänglich zu machen. In der letzten Ecke bleibt ein Eckrondell. So haben wir zwar zwei kleine tote Ecken, aber die Schränke rechts und links dieser Ecken können größer werden.

grundriss

Es soll die weiße, matte VEDDINGE Front werden mit zwei JUTIS Fronten als Akzent und den TYDA Griffen. Obendrauf kommt die Personlig Betonoptik-Arbeitsplatte.

jutis veddinge tyda beton

(Quelle: Ikea.de)

Bis auf den Backofen werden wir die Geräte nicht bei Ikea kaufen.
Und den Backofen auch nicht zusammen mit den Schränken, sondern wir werden einen kleinen Ausflug zu Ikea Frankreich machen, wo der KULINARISK Backofen mit Pyrolyse, 72l und Backofenthermometer 200 € weniger kostet als bei uns in Deutschland.

kulinarisk
(Quelle: Ikea.de)

Die Spüle wird voraussichtlich eine Blanco Metra 6 S aus Silgranit in felsgrau.

spüle

(Quelle: Blanco-Germany.de)

Beim Induktionskochfeld schwanken wir noch, wahrscheinlich wird es aber eins von Siemens. Auch für den freistehenden Kühlschrank und die Spülmaschine nehmen wir noch Empfehlungen entgegen.

Die Dunstabzugshaube ist uns besonders wichtig, weil wir nicht wollen, dass die Kochdünste sich im offenen Wohn-Essraum ungehindert ausbreiten oder dass die Lüftungsanlage noch allzu viel Fett abbekommt. Julia hätte sehr gerne eine Deckenhaube (z.B. Novy Pure’line), die in die abgehängte Decke integriert ist, so dass man sich nicht den Kopf stößt und es auch noch nach was aussieht. Allerdings bedeutet das bei Umluft eine Abkofferung von mindestens 30 cm von der Decke, was uns zu viel ist. Alternativ kann man den Umluftmotor auch separat anbringen, was ein paar Zentimeter spart und wir noch evaluieren. Wenn das nicht klappt, soll es die Gutmann Campo Inselhaube werden. Wir haben nun aber beschlossen, dass wir diese Entscheidung erst treffen, wenn das Haus steht und wir die Küche auch mal live gesehen haben.

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