Sie ist da…!!!

Sie ist da…!!!

Eigentlich hatte uns das Bauamt Rottenburg eine Entscheidung über unser Baugesuch ja „laut gesetzlichen Bestimmungen“ bis zum 13.07.2016 zugesagt.

Nun kam der 13.07., aber von der Baugenehmigung war nichts zu sehen. Kurzerhand riefen wir beim Bauamt an um nachzufragen, wie’s denn ausschaut. Dort zeigte man sich ganz überrascht, bestätigte uns aber, dass die Deadline am heutigen Tag gewesen wäre. Wirklich eine Leistung, wenn man bedenkt, dass die Bauakte bereits seit drei Wochen im Vorzimmer liegt und nur noch geschrieben werden musste… :/

Also unsere nächste Frage: „Wann kommt sie denn dann?“.
„Ende der Woche, spätestens Anfang nächster Woche.“

Am Freitag (15.07.2016) rief Felix also nochmal morgens beim Bauamt an und fragte nach dem Status. Da jetzt alle Stempel drauf waren, holte er sie einfach direkt in Rottenburg ab – so haben wir uns die Zeit für den Postweg gespart.

Die kompletten Unterlagen haben wir dann noch Freitag Nachmittag zusammen mit der unterschriebenen Mehr- und Minderkostenaufstellung und der Finanzierungsbestätigung selbst zur Post gebracht und mittels Einschreiben mit Rückschein nach Brettheim zu Keitel versendet.

Unsere bauseitigen Liefervoraussetzungen sind damit erfüllt, so dass Keitel uns nun in die Produktion einplanen und einen genauen Bauzeitplan zukommen lassen kann.

Zwischenbescheid

Am Wochenende erreichte uns nach drei Wochen (von wegen 10 Werktage lt. LBO) endlich die Eingangsbestätigung für unser Baugesuch.

Die Freude währte allerdings nicht lange, denn in dem ersehnten Schreiben stand nicht etwa der voraussichtliche Termin der Baugenehmigungserteilung, sondern schon der Betreff ließ nichts Gutes ahnen: „Mängel der Bauvorlagen“. Das Schreiben selbst enthielt dann die Information, dass sie das Baugesuch nicht weiter bearbeiten, weil in den eingereichten Plänen unsere geplante Garage nur in der Draufsicht und nicht in den West-, Nord- und Ost-Ansichten eingezeichnet ist.

Gestern haben wir die korrigierten Pläne von Keitel erhalten, erneut unterschrieben und beim Bauamt eingereicht. Durch diese Verzögerung rutscht unser Baugesuch nun aber leider in die Ferienzeit, so dass es sich nur noch um Jahre handeln kann, bis wir eine Baugenehmigung haben…

Inzwischen haben wir auch für Mitte Juni einen Bemusterungstermin. Im Zuge der Werkplanung wird dann auch unser Schornstein final platziert und unsere Entwässerungspläne so korrigiert, dass wir damit die Ausschreibung für den Erdbauer fertig machen können. Unser Bemusterer wirkt bisher sehr freundlich und kompetent (wenn auch schwer zu erreichen) und wir sind zuversichtlich, dass wir mit seiner Hilfe endlich einen Hacken an unsere offenen Themen machen können.

Zeichen und Wunder

Wir haben heute unser Baugesuch eingereicht!!!

Am Dienstag erreichten uns die korrigierten Unterlagen von Keitel, die wir fein säuberlich in den Baugesuchsunterlagen austauschten.

Außerdem hat die Besitzerin des Nachbargrundstücks nichts gegen unser Haus einzuwenden (noch weiter in den Nord-Osten können wir ja auch gar nicht mehr) und hat uns die Zustimmungserklärung unterschrieben, die Felix Gestern abgeholt, vervielfältigt und ebenfalls in die Unterlagen einsortiert hat.

Laut Bauamt dauert es jetzt 8-12 Wochen, wir hoffen auf die 8 Wochen, weil sie sich ja die Benachrichtigung der Anlieger und die damit verbundene 4-wöchige Wartezeit sparen können.

Damit sind wir unserem persönlichen Plan zwar immer noch 6 Wochen hinterher, aber mit einem Einzug noch in diesem Jahr haben wir eh nicht mehr realistisch gerechnet.

Julia hat gerade auf der Arbeit viel zu tun, deshalb bleibt alles an Felix hängen und bei der Küche kommen wir auch nicht wirklich weiter. In Sachen Finanzierung hat sich Felix diese Woche um die ganzen Unterlagen gekümmert, so dass wir hier hoffentlich auch bald mehr berichten können.

Baugesuchsunterlagen die Erste

Baugesuchsunterlagen die Erste

Am Donnerstag erreichten uns per Post endlich unsere Baugesuchsunterlagen.

Beim Drüberschauen fiel uns dann auf, dass eine Befreiung fehlt und für den Bauantrag das falsche Formular verwendet wurde (wir wollen im vereinfachten Verfahren einreichen, das verwendete Formular ist aber für eine normale Baugenehmigung, die nochmal 1‰ der Bausumme mehr kosten würde). Ein paar weitere kleine Ungereimtheiten konnten wir – nach Rücksprache mit Keitel – von Hand in den Unterlagen ändern, die zwei o.g. Formulare wurden am Freitag noch korrigiert und werden uns hoffentlich nächste Woche unterzeichnet erreichen um ausgetauscht werden zu können.

Was uns immer noch irritiert: Der in den „Technische Angaben über Feuerungsanlagen“ angegebene Schornstein ist ein Modell, das es nicht mehr gibt und nicht für den raumluftunabhängigen Betrieb geeignet ist (deshalb ist auch „Luft-Abgas-System“ nicht angekreuzt). Die Luftversorgung soll vom Aufstellraum aus erfolgen.
Unserer Meinung nach ist das nicht korrekt, wir haben in unserm Beitrag „Wohin nur mit dem Schornstein“ erklärt, warum. Laut Keitel wird das aber „immer so gemacht“. Was bleibt uns anderes übrig, als den Profis hier zu glauben und das Formular jetzt so einzureichen…

Heute werden wir der Eigentümerin des Nachbargrundstücks noch die Pläne vorbei bringen und sie bitten das „Zustimmungsformular der/des Angrenzer(s) und Nachbarn“ zu unterzeichnen, um uns die Kosten für die Zustellung durch die Stadt Rottenburg und die vier Wochen Wartezeit zu sparen.

Küche, Bad, wieder mal der Schornstein und das Warten auf das Baugesuch

In den letzten Wochen haben wir uns mit der Bad- und Küchenplanung beschäftigt. Natürlich hatten wir auch schon vorher eine Vorstellung, wie das Bad/die Küche aussehen soll, aber da unsere Pläne nun auch endlich in denen von Keitel reflektiert sind, konnten wir uns an die Details machen.

Die Küche bereitete uns hierbei die größten Schwierigkeiten und kurzzeitig haben wir uns sogar überlegt das Erdgeschoss nochmal komplett umzugestalten. Wir kamen aber wieder zu Vernunft und vertrauen nun darauf, dass unsere seit Jahren durchdachten Pläne besser sind, als spontane neue Einfälle. Zu einer finalen Küchenplanung durchgerungen haben wir uns aber noch nicht. Sobald wir hier ein paar Fortschritte gemacht haben, werden wir hierzu einen gesonderten Beitrag schreiben.

Unsere Idee die Küche bei Ikea zu kaufen und selbst aufzubauen wurde in den letzten Wochen nochmal bestätigt: Ein Besuch im Wohnland Reutlingen (eine Empfehlung) war sowohl beratungstechnisch, als auch preislich eher ernüchternd. Dafür war der Besuch im Ikea und die Entdeckung der neuen Personlig Arbeitplatte in Betonoptik umso mehr erfreulich. Schade nur, dass es die Ikea-Schränke nur im 20er-Raster gibt.

Für das Bad hatten wir eigentlich schon einen recht guten Plan, wir haben in den letzten Wochen aber einen noch besseren gefunden, der uns nicht nur eine größere Badewanne und eine größere Dusche ermöglicht, sondern auch eine optisch geniale und praktische Sitzgelegenheit in der Dusche. Nächste Woche haben wir einen Termin bei Taxis in Crailsheim (dem Sanitär- und Fliesenpartner von Keitel) für eine Vorbemusterung und hoffen danach mehr verraten zu können. Auch hierfür wird es einen separaten Beitrag geben.

Im Zuge der Küchenplanung haben wir auch nochmal an unserem Schornstein herum geschoben… :/ Es ist ein Trauerspiel. Um nun die wirklich optimale (und brandschutztechnisch zugelassene) Lösung zu finden, haben wir nach einem Telefonat gestern Abend heute eine Mail an unseren Bezirksschonsteinfeger geschickt mit der Bitte uns zu sagen, ob von seiner Seite aus beide Variationen in Ordnung gehen würden.

Schornstein_v1 Schornstein_v2

Sollte seine Antwort positiv ausfallen, würden wir gerne zu Version 2 umswitchen, weil wir so in der Küche einen Hochschrank mehr stellen können und der Schornstein im OG und UG auch weniger Platz verschwendet. Mit dem detaillierten Plan sollte es auch für Keitel einfach möglich sein den Schornstein so einzuplanen, wie wir uns das vorstellen.

Unser Baugesuch ist leider immer noch nicht fertig. Mittlerweile liegen die fertigen Pläne in Brettheim und warten darauf durch die Antragsunterlagen ergänzt zu werden und den Weg zu uns zu finden. Wir hoffen, dass dies spätestens nächste Woche der Fall ist.