KW 17-22: Der Anfang vom Ende

KW 17-22: Der Anfang vom Ende

24.04.2017 – 04.06.2017

Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Fa. Klotz hat in KW 22 damit angefangen den Arbeitsraum wieder auszuheben und Drainage und Dämmung rückzubauen, damit dann ab KW 23 die Mängel am Keller behoben werden können.

Süd + West aufgebaggert und rückgebaut Westeite aufgebaggert und rückgebaut Lichthof aufgebaggert und rückgebaut Wiedersehen mit dem Baustellenklo

Es besteht also noch Hoffnung, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft wirklich in unserem Haus wohnen werden…

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Unabhängig davon, haben sich auch im Inneren des Hauses wieder ein paar Kleinigkeiten getan:

  • Wir haben alle Sockelleisten im EG und OG angeschraubt und die Schraubenköpfe alle mit weißer Farbe übermalt.
    Sockelleisten verschraubt und bemalt Sockelleisten verschraubt und bemalt
  • Unsere Schiebetüre aus Glaselementen haben wir zwischen Flur und Wohnzimmer eingebaut. Gekauft haben wir sie bei Metallbau Heuser und bis auf ein kleines Problemchen mit dem Griff, passte alles perfekt! Hr. Heuser war supernett, responsive und leistete sogar noch telefonischen Kundensupport.
    Glasschiebetür
  • Im EG Bad haben wir unsere Duschkabine eingebaut.
    Duschkabine komplett eingeklappt Duschkabine teilweise eingeklappt Duschkabine geschlossen
  • Im Wohnzimmer steht auch unser erstes Möbelstück. Mit 10 Wochen Lieferzeit hatten wir eigentlich erwartet, dass unsere neue Couch als eines der letzten Teile ins Haus kommt. Dass sie der erste Einrichtungsgegenstand sein würde, konnten wir damals noch nicht ahnen…
    Das erste Möbelstück
  • Wir haben unsere Treppe in den Dachspitz bei www.raumspartreppen.net bestellt. Passend zu unserer Haupttreppe mit weißen Wangen, Geländerstäben aus Edelstahl und den Stufen und Handlauf in Eiche.
    Raumspartreppe Eichsfeld Raumspartreppe 1/2 gewendelt

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Baugrube fertiggestellt

Baugrube fertiggestellt

Weil Julia Gestern die Speicherkarte nicht wieder in die Kamera gesteckt hat, sind leider alle Fotos vom Einschütten des Schotters in die Baugrube im Datennirvana verschwunden und die nachfolgenden Bilder nur mit Handykamera erstellt.

Die Fa. Erbele hat heute die zweite Hälfte der Baugrube ausgehoben, Schotter eingebracht und verdichtet, den Lichthof ausgehoben und eine Zufahrt für den kleinen Bagger der Fa. Klotz erstellt, damit diese dann ab Montag die Entwässerungsleitungen unter der Bodenplatte verlegen kann. Unser letzter Stand war ja eigentlich, dass Fa. Klotz den Schotter einplanieren wollte, aber offensichtlich hat das Keitel zwischenzeitlich revidiert – so jedenfalls die Aussage von Fa. Erbele heute. Solange wir nur einmal bezahlen, ist uns das egal. 😉

Lichthof wird gebaggert Lichthof wird gebaggert Peter Pan lässt grüßen Freischwebende Leitungen Lichthof wird gebaggert Lichthof fertig

Die Stadtwerke haben leider noch nicht von sich hören lassen, so dass wir noch kein Bauwasser haben. Hoffen wir mal, dass das nächste Woche dann auch glatt über die Runden geht.

Blick in den Lichthof Baugrube mit Rampe Rampe hinunter in die Baugrube

Außerdem wurde die Grube zur Straße hin mit einem Bauzaun abgesichert, damit nicht eins der zahlreichen Kinder der Nachbarschaft (oder auch neugierige Erwachsene) hinein fallen können. Vor allem im Osten, vorne an der Straße geht es schon ganz schön tief und steil hinunter und die Telekom- und Stromleitungsrohre ragen frei in der Luft.

Richtung Süd-West Richtung Süd-Ost Richtung Süd-West

Die Fa. Erbele ist in das wohlverdiente Wochenende entschwunden und hat uns eine wunderschöne, aufgeräumte Baugrube hinterlassen. Wir hätten nie gedacht, dass man auf ein großes Loch im Boden so stolz sein kann.

Erdbewegungen

Erdbewegungen

Nachdem wir ja nun wussten, dass Erbele am Mittwoch mit dem Baggern beginnen wollte, schaute Felix am späten Nachmittag auf der Baustelle vorbei, um sich ein Bild des Fortschritts zu machen.

Die Versorgungsleitungen waren bereits frei gelegt und auch der Humus im Bereich des Hauses, Vorgarten und Einfahrt schon abgetragen. Einen Großteil des Tages hatte die Fa. Erbele allerdings damit verbracht das Wasserrohr, das in den 90ern von unserem Kontrollschacht bis zu den Abwasserleitungen gelegt worden war, soweit frei zu bekommen, dass hier zukünftig auch unser Abwasser durchfließen kann. Man hatte das Ganze nämlich damals mit Beton zugeschmiert, so dass der tatsächliche Durchmesser des Rohres vor den Meißelarbeiten der Fa. Erbele nur noch 10cm betrug. Außerdem wurde ein zweites Loch in den Kontrollschacht gebohrt und dann das Abwasserrohr entsprechend angeschlossen.

Unser Humusberg Graben für die Abwasserrohre Kontrollschacht mit neu gebohrtem Abwasserrohr

Auf Anraten der Fa. Erbele telefonierte Felix noch mit der Stadtentwässerung Rottenburg, die uns nun doch erlaubt unser Regenwasser in den Entwässerungsgraben neben unserem Grundstück einzuleiten. Außerdem müssen wir nun auch den Radweg nicht mehr aufgraben, um eine neue Wasserleitung zu legen, sondern dürfen diese in einem Schutzrohr unter dem Carport nach vorne durch führen. Diese beiden Tips der Fa. Erbele sparen uns eine Menge Geld und wir sind über so viel Kundenfreundlichkeit total begeistert, da dieses Geld ja im Endeffekt nicht in ihre Taschen fließt.

Den Busch, der vorne an der Straße gewachsen war, hat der Bagger mit einem Handstreich dem Erdboden gleich gemacht.

Hier stand mal ein Busch Der Bagger Nochmal der Bagger

Am Donnerstag wurde dann damit begonnen die Baugrube auszuheben und Teile der Entwässerungsgräben wurden bereits wieder verfüllt und verdichtet.

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Gegen Mittag fuhren wir auf der Baustelle vorbei, so dass auch Julia mal einen Blick in die Grube werfen konnte. Just in diesem Moment trafen auch die Herren von der Energieversorgung Rottenburg ein, um unseren am Morgen gelieferten Baustromkasten anzuschließen. Auch an dieser Stelle müsen wir ein ganz, ganz großes Lob an die Fa. Elektromeister Schwarz aus Jettingen aussprechen, von denen wir unseren Baustromkasten bekommen haben und die sich ins Zeug gelegt haben, damit wir den Baustrom schon eine Woche früher bekommen können, sich um alles notwendige gekümmert und uns fast minutengenau auf dem Laufenden gehalten hat. Sollten wir nochmals einen Eletriker benötigen, wissen wir auf jeden Fall, wen wir anrufen werden!

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Der Bagger schaufelte indessen weiter sein Loch mit eiserner Präzision. Dass man mit solch schwerem Gerät in einer fließenden Bewegung auf den Zentimeter genau eine Baugrube ausheben kann, beeindruckte uns Schreibtischmenschen ungemein.

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Und plötzlich stand da ein Klo… oder: Planänderungen

Und plötzlich stand da ein Klo… oder: Planänderungen

Eher nebenbei haben wir Gestern vom Kellerbauer erfahren, dass er nächste Woche plant die Bodenplatte zu gießen. Eigentlich sollte nächste Woche ja erst der Aushub statt finden. Ein Anruf bei unserem Erdbauer brachte dann ans Licht, dass der Aushub bereits heute oder am Mittwoch statt finden soll.

Die Tatsache, dass sich am Zeitplan etwas ändern könnte, traf uns nicht vollkommen unvorbereitet: Bereits am Freitag vorletzter Woche erhielten wir einen Anruf von Keitel, die unseren Erdbauer erreichen wollten, um alles eine Woche vorzuverlegen. Ihnen war aufgefallen, dass wir in unserem Vertrag eine Bauzeitgarantie vereinbart haben und offensichtlich ist da jetzt jede Woche mehr gut zu gebrauchen. Wir verblieben mit Keitel so, dass sie uns Bescheid geben, sollte sich der Zeitplan ändern, da wir ja dann auch den Baustrom, die Straßensperrung und die Versorger eine Woche vorbestellen müssten, das wurde dann aber leider vergessen.

Kurzerhand fuhren wir Gestern Abend nochmal zum Grundstück, um nach dem Rechten zu sehen und den Müll den die Nachbarbaustelle dort hinterlassen hatte zu beseitigen, damit wir den nicht noch jahrelang in unserem Garten finden.

Dort begrüßte uns eine Toi Toi Toilette.

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Zuerst haben wir sie gar nicht unserer Baustelle zugeordnet und wollten schon den Bauarbeitern der Nachbarn sagen, dass die da aber nicht stehen bleiben kann, bis wir dann erkannten, dass die Nachbarbaustelle ja bereits eine Toilette hat.
Also muss das wohl jetzt unsere Baustellentoilette sein.

Heute Nachmittag nach der Arbeit fuhr Felix nochmal beim Grundstück vorbei, um nachzusehen, ob sich den schon etwas getan hat. Gemacht wurde noch nichts, aber zumindest steht da jetzt ein Bagger auf unserem Grundstück.

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Durch einen kurzen Anruf bei Erbele erfuhren wir dann, dass sie erst morgen früh mit dem Aushub beginnen wollen. Leider können wir dann beide nicht dabei sein, so dass wir unser Grundstück erst wieder mit einem großen Loch wiedersehen.

Der neue Zeitplan sieht also jetzt folgendermaßen aus:

KW 37 Aushub
KW 38/39 Keller
KW 40/41 Versorgungsleitungen und Anfüllen
KW 42 Hausstellung

Von Baustrom, Straßensperrung und Versorger haben wir noch keine Rückmeldung, ob sich diese nun auch problemlos so kurzfristig eine Woche vorverlegen lassen.

Aber es gab aber auch ein paar Planänderungen auf unserer Seite:

  • Wir werden nun wohl doch eine Edelstahlspüle einbauen, weil die aus Silgranit alle so globig auf uns wirken.
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  • Wir werden nun doch „ziegelrote“ Dachziegel bekommen, weil Julia Angst hat, dass die „neuroten“ Ziegel zu rot sind.
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