Neue Hoffnung: „Hittelbrunn“

Neue Hoffnung: „Hittelbrunn“

Auf eine der Anzeigen bei ebay meldete sich ein Fertighausverkäufer und fragte uns, ob wir denn schonmal über Bauen nachgedacht hätten. Wir informierten ihn, dass dies sogar unsere präferierte Art wäre an ein Haus zu kommen, doch dass die Erfahrung gezeigt habe, dass für das, was wir dafür erwarten, wir zu wenig Budget haben. Er beteuerte natürlich, dass das schon irgendwie gehe und schlug uns daraufhin ein paar Grundstücke vor, die wir alle schon kannten und die zugegeben auch alle „irgendwie“ im Budget gewesen wären, aber eben auch alle einen Hacken hatten (zweite Reihe, komplett AdW, krasse Hanglage…).

Aber, ermutigt, schauten wir uns auch nochmal auf den Gemeindehomepages um. In Jettingen fanden wir dann im Neubaugebiet „Hittelbrunn“ ein 440 m² großes Grundstück, das tatsächlich ganz interessant aussah und da von der Gemeinde sogar bezahlbar. Auch eine Besichtigung vor Ort gab uns das Gefühl, dass es das sein könnte. Wir reservierten es. Direkt beim Bürgermeister in Jettingen. Ganz unkompliziert und ohne Sicherheiten.

Wir bekamen zwei Monate Zeit, um uns zu entscheiden.

Daraufhin unterhielten wir uns nochmal mit zwei der Anbietern, die wir schon kannten und kontaktierten außerdem noch zwei lokale Bauanbieter. Resultat dieser Studien war, dass wir uns (mit ein bisschen mehr unseres Budgets) zwar schon ein Haus leisten könnten, aber irgendwie hatte Julia doch Bauchschmerzen mit der Lage in Jettingen.
Auch wenn Jettingen eine wirklich gute Infrastruktur hat, konnten wir uns mit dem Ort selbst nicht wirklich anfreunden.
Und er fühlte sich doch auch „sooooo weit weg“ an…

Grund für die Entscheidung gegen dieses Grundstück war dann aber ein anderer:
Das Grundstück hatte leichte Nordhanglage (fällt nach Norden um 1,20 m ab), so dass wir Schwierigkeiten hatten darauf ein Haus zu planen, das all unsere Anforderungen erfüllte. Außerdem wurde auf dem Nachbargrundstück im Süden gerade gebaut: Eine Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen und einer übergroßen Doppelgarage. Als wir uns dann mal ausmalten, wie viel Sonne wir mit diesem Nachbarn auf unserem Grundstück noch bekommen würden, klang das Grundstück plötzlich nicht mehr so gut. Auch die Vorstellung von unserer Terrasse/Esszimmer auf die 4 x 7 m große Garagenwand des Nachbarn zu starren erfüllte uns nicht gerade mit Euphorie.

Also lösten wir die Reservierung wieder auf.
Um jeden Preis wollten wir kein Haus.