KW 1: Grüstbau zu Hailfingen…

02.01.2017 – 08.01.2017

Den Tiefengrund von den Fenstern und der Treppe zu entfernen kostete uns noch weitere zwei Tage…
Tut euch einen Gefallen und spritz das Zeug nie – NIE – ohne abzukleben!
Auch, wenn alles rückstandslos wieder weg gegangen ist, so hätte uns das einfache Abkleben doch drei Tage schrubben gespart… Wenigstens wird so die Endreinigung etwas schneller gehen…

Unbequemer geht's kaum... Treppe reinigen Im Sitzen gehts auch... Fenster reinigen...

Der Vinyl, den wir uns bereits vor einem Jahr ausgesucht haben (Parador Vinyl Basic 30 Eiche Natur, Herstellernummer: 1442047) und super zu unserer Treppe passt, wird leider nicht mehr hergestellt. Der Nachfolger (Parador Vinyl Basic 30 Eiche Natur, Herstellernummer: 1649299) hat leider eine gebürstete Struktur und keine Holzstruktur, was uns nicht so gut gefällt. Also haben wir das Internet abgesucht, um irgendwo vielleicht doch noch unseren Wunschboden aus Restbeständen zu bekommen. Leider Fehlanzeige… D.h. wir müssen uns jetzt kurzfristig eine Alternative suchen…

Auch das Auswählen von Fliesen für den Technik- und Abstellraum gestaltete sich schwieriger, als erwartet… Alle, die uns gefielen, waren entweder zu teuer, oder nicht durchgefärbt und/oder es existieren keine passenden Sockelfliesen… Deshalb haben wir uns jetzt entschieden im Keller keine Sockelfliesen anzubringen, sondern einfach Sockelleisten aus Kunststoff – erfüllt den selben Zweck, eröffnet uns mehr Alternativen und ist auch deutlich günstiger.

Außerdem fiel in Hailfingen der erste Schnee und verwandelte unser Grundstück in ein Winterwonderland. So zugeschneit sieht der Garten gar nicht mehr so sehr nach Betonwüste aus.

Vinyl Inspektion Schnee Eingeschneites Haus Eingeschneites Haus Mal eine ganz andere Perspektive...

Im Treppenaufgang bauten wir unser neues Leitergerüst auf, um die Schräge und die Wand über der Galerie zu tapezieren. Der Aufbau des Gerüsts war fast herausfordernder, als das eigentliche Tapezieren, es hat uns aber gute Dienste geleistet. Die Wände rund um die Treppe haben wir extra noch nicht tapeziert, weil wir damit warten wollen, bis die Bade- und Duschwannen eingebaut sind. Die Wände haben schon einige neue Macken durch die Türzargen erhalten und wir glauben, dass es nach der Badewanne nicht unbedingt besser aussieht. So haben wir die Möglichkeit ggf. neue kleine Macken nochmal zu Spachteln, bevor wir sie dann Tapezieren und Streichen, wenn außer uns niemand mehr dort rein kommt. Auch der Teil des Kellerabgangs, der zum EG gehört, wurde tapeziert.

Leitergerüst für die Galerie Kleines Gerüst im Kelleraufgang Leitergerüst auf der Treppe Tapezieren hinter Gittern Diele und Galerie tapeziert

Im Kellerabgang haben wir an der Dreieckswand Eckprofile und die letzten Rigipsstückchen angebracht. Und die mit Zementmörtel gespachtelten Deckenfugen und Kraterlöcher im Keller wurden mit der Flex glatt geschliffen, damit wir dort auch bald Tapezieren und Streichen können. Außerdem haben wir in unserer Küche die LED Strahler eingebaut und sind sehr zufrieden.

LED Strahler in der Küche

KW 52: Mit Malerrolle und Putzlappen ins neue Jahr…

26.12.2016 – 01.01.2017

Nach Weihnachten ging es mit Hochdruck weiter an den Malerarbeiten! Der Flur und die Decke in den Bädern wurden tapeziert und in zwei Durchgängen zuerst Arbeitszimmer und Schlafzimmer, dann Küche und Wohnzimmer und die beiden weiteren Zimmer im OG gestrichen.

Wir sind vom Ergebnis absolut begeistert!!!
Die Stöße zwischen den Tapetenbahnen sind quasi nicht mehr sichtbar, ebenso wie die Stöße zwischen Decke und Wandbahnen, wegen denen Julia Felix in der vergangen Woche so oft angemeckert hatte.

Zimmer OG fertig gestrichen Decke im OG Flur tapeziert Zimmer OG fertig gestrichen Gestrichenes Esszimmer Gestrichene Küche Gestrichenes Wohnzimmer

Julia’s Eltern lieferten außerdem unseren neuen Kühlschrank und den geerbten Gefrierschrank an. Letzterer steht bereits im Keller an seinem Bestimmungsort, den Kühlschrank haben wir erstmal im frisch gestrichenen Arbeitszimmer deponiert.

Außerdem haben wir uns ein Leitergerüst gekauft, um gefahrlos das Treppenhaus tapezieren zu können. Nachdem wir die Preise für die Gerüstmiete recherchiert hatten, waren wir der Meinung, dass ein Kauf langfristig die richtige Wahl ist – schließlich muss man auch mal unsere festverglasten Fenster über dem Lichthof reinigen oder einen Blick in die Dachrinne werfen…

Die Raumthermostate werden bei Keitel – zumindest bei uns – durch den Sanitärfachmann geliefert. Wir hatten aber immer angenommen, dass diese zum selben Schalterprogramm gehören würden, wie die übrigen Schalter und Dosen, die wir ausgesucht haben – weil auch nirgendwo in den Bemusterungsunterlagen etwas gegenteiliges vermerkt ist. Dem ist allerdings nicht so. Die Raumthermostate, die bei uns montiert werden sollten, waren Aufputzthermostate von Watts Industries, die nicht nur recht klobig waren, sondern auch eine ganz andere Farbe hatten, als unsere restlichen Schalter. Da Keitel diese nicht durch die Thermostate des Jung AS 500 Programms austauschen wollte, haben wir die Installation kurzerhand aus dem Vertrag genommen und die richtigen selbst im Internet bestellt. Fünf davon hat Felix diese Woche direkt montiert.

Raumthermostate Eingangspodest Dreieckswand im Treppenabgang

Der Tiefengrund, den wir vor zwei Wochen aufgesprüht haben, hat uns für die Wand zwar nicht viel gebracht, dafür rächte sich diese Woche nun, dass wir die Fenster nicht ordentlich abgeklebt oder direkt nach dem besprühen abgewischt hatten. Schwerer Fehler. Gerüstet mit verschiedensten Reinigungsmitteln rückten wir am letzten Tag des Jahres an, um die Tiefengrundspritzer wieder von Fensterscheiben, Rahmen und Treppe zu entfernen. Frosch Universalreiniger mit Orangenöl heißt das Zaubermittel, gepaart mit viel Ellbogenschweiß.

Wir wünschen ein frohes Neues Jahr 2017!

KW 50: Es werde Licht!

Montag, 12.12.2016

Das „Heizungsproblem“ ließ sich durch einfaches, 7-sekündiges Drücken des Heizungssteuerungsknopfes lösen. Dann war die Heizung schlagartig in Stufe 9.

Trotz der zweifelhaften Außentemperaturen wurde außerdem der Rest unseres Außenputzes angebracht und unser Haus erstrahlt nun komplett in einem hellen Grau. Wir sind sehr zufrieden damit und froh, uns nicht für weiß entschieden zu haben.

Mittwoch, 14.12.2016

Spachtelarbeiten, die Dritte: Keitel schickte nochmal einen Mitarbeiter vorbei, weil wir mit der Leistung ja immer noch nicht zufrieden waren. Diesmal waren wir dabei und konnten ihn auf alle Stellen hinweisen, die uns noch nicht zufrieden stellten, so dass wir danach dann auch wirklich ein passables Q2 Spachtelergebnis hatten.

Aber überhaupt war Full House. Denn auch die Elektriker waren vor Ort und machten die Elektroendmontage… „Endmontage“ ist evtl. etwas übertrieben, denn die Abdeckkappen und Lüftungsventile brachten sie natürlich noch nicht an – das dürfen wir dann machen, schließlich wollen wir ja noch Tapezieren und Streichen. Aber sie haben alle Leitungen angeschlossen und durchgemessen.

Wir haben die Kellerräume weiter verspachtelten und unsere Dreieckswand für den Treppenabgang gebaut und das von den Treppenbauern abgebrochene Rigipsteil von der Wand gemeißelt. Außerdem nutzen wir die Gunst der Stunde und das noch vorhandene Gerüst, um unser „Paniklicht“ ganz oben unter dem Dachunterstand anzubringen.

Donnerstag, 15.12.2016

Mit der beim Obi geliehenen Giraffe schliffen wir einmal das ganze Haus ab. Da wir ja Glattvlies tapezieren wollen und es noch einige Rillen und Grate in unseren Wänden gab, war das leider notwendig. Während Felix das schwere Gerät bediente, führte Julia die Meißelarbeiten an der Treppe fort und brachte die Rigipsplatten zum Treppenloch hin an.

Felix beim Schleifen mit der Giraffe Felix beim Schleifen mit der Giraffe Gerüst auf der Treppe K1024_IMG-20161215-WA0001

Freitag, 16.12.2016

Weiter ging es mit Schleifen – diesmal von Hand. Mit der Giraffe kommt man leider nicht in alle Ecken und Deckenfugen, so dass hier die Handschleifer ran mussten. Während Julia sich im Obergeschoss abmühte, begann Felix im Erdgeschoss schonmal damit alle Wände und Decken mittels Druckspritze mit Tiefengrund einzusprühen. Das gleiche dann anschließend auch im Obergeschoss. Julia nutzte den Nachmittag, um die Sims an unserem Kellerabgang fertig zu stellen.

Unsere Sims in den Keller

Samstag, 17.12.2016

Die am Mittwoch gebaute Dreieckswand wurde am Betondeckenüberstand befestigt. Außerdem haben wir schonmal sechs Renovierfassungen mit Glühbirne installiert, so dass wir jetzt auch Licht in ein paar Räumen haben.
Das ganze Erdgeschoss haben wir einmal vorgekleistert und auch schon ein paar Tapetenbahnen zugeschnitten.

Da heute (am Samstag!) auch das Gerüst abgebaut wurde, konnten wir das letzte Paniklicht nicht mehr installieren, für das der Putz am Mittwoch noch zu instabil gewesen war. Das folgt dann halt jetzt mit Leiter im Frühjahr.

Am Abend hatten wir zwar noch einen Termin , aber das hielt uns nicht davon ab in drei weiteren Stunden das Arbeitszimmer fertig zu tapezieren. Dank der vorgeschnittenen Bahnen ging das ganz gut, ein paar Ecken machten aber auch Probleme, weil die Wände so schief waren, dass es unmöglich war die Tapete gerade an die Wand zu kriegen. Mit bloßem Auge sieht man das der Wand nicht an, aber die Wasserwaage lügt nicht. Mit 1,5h Verspätung kamen wir dann Abends auch zu unserer Verabredung, aber zumindest war der erste Raum fertig!

Das Gerüst wird abgebaut Licht in der Diele Haus von Süd-Ost Haus von Süd-West Haus von Nord-Ost Julia beim Finish des ersten Zimmers

„Trocken abziehbar“ sind unsere Vliestapeten leider trotz richtigem Vlieskleister und Tiefengrund nicht. Sie kleben wie Bombe an der Wand und können nach dem Trocknen nur mit Gewalt und Zerstörung wieder entfernt werden. Trotzdem war der Tiefengrund vermutlich sinnvoll, da die Rigipsplatten und Gipsspachtelungen wirklich sehr unterschiedlich saugfähig sind. Da wir ja überall Glattvlies tapezieren finden wir es nicht ganz so schlimm, dass die Tapeten jetzt fest mit der Wand verbunden sind – hier kann man ja wenn man irgendwann will, einfach übertapezieren. Hätten wir Rauhfaser tapeziert, würde uns das schon viel mehr stören…

Sonntag, 19.12.2016

Nicht wirklich ausgeschlafen, aber doch wenigstens ein wenig ausgeruht, ging es morgens um halb neun mit der Decke in der Küche weiter. Das klappte erstaunlich gut, obwohl wir alle 50cm unterbrecken und ein Loch für die Einbaustrahler schneiden mussten.

Unser Bauleiter hatte davon abgeraten, die überschüssigen Tapetenbahnen direkt auf der Wand mit dem Tapetenmesser zu schneiden, da die Rigipsplatten Schaden nehmen könnten. Deshalb hatten wir im Arbeitszimmer alles mit der Schere geschnitten – mit mäßigem Erfolg. Im Internet versuchten wir dann einen besseren Weg zu finden, doch in jeder Anleitung zum Tapezieren auf Rigips wurden die Bahnen direkt an der Wand geschnitten. Also beschlossen wir, den Rat unseres Bauleiters in den Wind zu schlagen, und auch an der Wand zu schneiden. Natürlich sollte man nicht grade wie ein Ochse drücken, sondern versuchen mit einer sehr scharfen Klinge wirklich nur die Tapete zu schneiden (deshalb hat Julia Felix verboten das zu machen und ist die einzige, die mit einem Messer an unsere Wände darf). Das ging dann super!

Motiviert von diesem Erfolg, beschlossen wir, als nächstes gleich mit der Wohnzimmerdecke weiter zu machen. 9m Bahnen, 75cm breit. Hier arbeiteten wir in Etappen: Immer drei Meter einkleistern, Tapete anbringen, Gerüst/Leitern umstellen (während einer die Tapete hoch hält), wieder drei Meter einkleistern, etc… Wir schafften zwei Bahnen, dann brauchten wir erstmal eine Pause.

Diese wurde durch das Mittagessen versüßt, das uns Freunde vorbei brachten. Am Nachmittag unterbrachen wir die Deckenarbeiten und kleisterten statt dessen das komplette Obergeschoss einmal vor und schnitten schonmal alle Bahnen für die Wände des Wohnzimmers.

Julia beim abschneiden der überschüssigen Tapete Küchendecke tapeziert Die erste 9m Bahn im Wohnzimmer Zwei Bahnen im Wohnzimmer...