Orientierungsphase

Orientierungsphase

Bereits im Dezember 2012 besuchten wir zum ersten Mal die Hausausstellung in Fellbach und machten hier den Fehler uns wirklich jedes Haus dort ansehen zu wollen. Mit kiloweise Prospekten und Katalogen beladen und total reizüberflutet kehrten wir nach ca. fünf Stunden dann erstmal beim Burger King in Bad Cannstatt ein, um uns notdürftig zu stärken. Wirklich schlauer waren wir danach aber auch nicht und wir wussten schon gar nicht mehr, was wir wo gesehen hatten, aber wir hatten ein paar „Lockangebotszettel“. Dass die dort aufgeführten Preise natürlich nicht alles enthielten, was man so für den Bau eines Hauses braucht, stellten wir spätestens fest, als wir uns die ersten „richtigen“ Angebote von unterschiedlichen Anbietern einholten und diese um die 10-15% über denen der „Lockangebote“ lagen. Das klingt erstmal nicht viel, aber bei diesen Beträgen ist das eine größere fünfstellige Summe. Und wir reden hier immer noch von der Standardausführung, d.h. für Sonderwünsche ala andere Fliesen oder Treppe oder Bodenbeläge kommt nochmal was drauf – ebenso die Baunebenkosten, Außenanlagen und Küche.

Parallell hielten wir nach einem Grundstück im Landkreis Böblingen Ausschau (alles mit „Stuttgart“ im Namen war bereits nach einem ersten Budgetüberschlag nicht drin). Aber auch hier gab es für unser Budget nicht wirklich viel Auswahl. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns aber auch noch eher in dem, was wir heute „Orientierungsphase“ nennen würden. Wir fuhren fast jedes Wochenende in der Gegend herum und schauten uns Gemeinden an, die in Frage kommen könnten. Denn jede Option zu haben ist manchmal auch gar nicht so einfach…

Oben ein Bild unseres Suchradius.

Für jede der Gemeinden in unserem Suchradius informierten wir uns über die Entfernung und Fahrtzeit zur Arbeit sowie die aktuellen Bodenrichtwerte, um die Gemeinden jenseits der 400 €/m² gleich wieder auszusortieren.