Die Würfel sind gefallen: Entscheidung für Keitel Haus

Gestern Abend, am 28.01.2016, haben wir in Brettheim bei Rot am See einen Vertrag über den Bau unseres Hauses mit Keitel Haus geschlossen. Wir haben davor (und auch danach) super geschlafen, so dass wir zuversichtlich sind, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Im Anschluss haben wir den Kauf mit einem zünftigen McMenü im McDonalds gefeiert. Wie es einmal aussehen soll (sofern wir beim Architektengespräch nicht noch große Veränderungen vornehmen), könnt ihr unter Unser Haus anschauen.

Unsere gesammtelten Erfahrungen mit allen Anbietern mit denen wir Kontakt hatten haben wir ja schon unter Resumee: 3 Jahre, 21 Anbieter zusammengefasst.

Unsere Gründe für Keitel-Haus:

  • Unser Berater war immer erreichbar, hat alle Fragen schnell und zufriedenstellend beantwortet, innerhalb kürzester Zeit hatten wir ein aktualisiertes Angebot (max. 2 Tage) und überhaupt ist es schon hervorzuheben, dass wir fast 3 (!) Jahre lang betreut wurden, ohne die Sicherheit, dass wir am Ende auch bei Keitel unterschreiben. Danke dafür!
    Einige Infos mussten wir uns allerdings selbst anlesen und dafür sorgen, dass wirklich alles im Angebot enthalten ist. Hier hatten vor allem die Massivhausanbieter klar die Nase vorne und wiesen uns auf Probleme in dem ein oder anderen Plan hin (z.B. Außenschornstein, Fertigteilgarage, Anbindung des Kaminofens an die Zentralheizung), von denen wir bei Keitel erst beim Architektengespräch erfahren hätten.
  • Wir bekommen ein individuell geplantes Haus, das exakt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist und mit genau dem Grundriss, den wir wollen. Trotz des Preises sind wir nicht an Typenhäuser gebunden. Die Innenaufteilung können wir bis zur finalen Absegnung der Baupläne noch frei und kostenlos verändern, ebenso die Fenster und Türen verschieben. Da wir uns im Vorfeld aber schon wirklich viele Gedanken über unseren Grundriss gemacht haben, wird dies eher nicht mehr notwendig sein.
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt einfach. Nachdem wir wirklich viele, viele Leistungsbeschreibungen und Angebote verglichen haben können wir sagen, dass Keitel, bei selbem Preisniveau, einfach überall einen Tick besser war. Dabei der größte Entscheidungspunkt: Wir erreichen KfW-55 Standard, während alle anderen Anbieter im selbem Preisniveau höchstens KfW-70 erreicht hätten. Weiter geht es mit besseren Fenstern, bessere Haustür, bessere Rolläden, bessere Dachziegel, bessere Fensterbänke bis hin zu bessere Wohnraumlüftung. Hätten wir diese “Extras” bei anderen Anbietern dazu gewollt, wären wir dort 20-30t€ teurer geworden.
  • Wir kennen zwei glückliche Keitel-Haus-Besitzer-Familien und abgesehen von den üblichen Problemchen, die es beim Bau nunmal gibt, konnte man uns nichts schlechtes berichten. Nirgendwo im großen weiten Internet kann man auch nur eine schlechte Bewertung zu Keitel-Haus finden – das ist schon beachtlich.
  • Keitel-Haus veröffentlicht seine Bilanz für Jedermann sichtbar im Bundesanzeiger, wo man sich selbst davon überzeugen kann, wie gut es dem Unternehmen geht. Der Juniorchef legte uns bei den Vertragsverhandlungen sogar die Bilanz des Vorjahres vor, die noch nicht online verfügbar war – hier hat man nichts zu verbergen.
  • Keitel-Haus kam uns wirklich bei allen unserer Punkte, bei denen wir noch ein schlechtes Bauchgefühl hatten (vor allem die Standard Vertrags- und Zahlungsbedingungen) ohne Diskussion entgegen und stellte sich als sehr fairer Verhandlungspartner dar. Hätten wir vorher gewusst, dass hier wirklich alles Verhandlungssache ist, wäre das schlechte Bauchgefühl bei uns erst gar nicht entstanden.
  • Wir nahmen zwei Jahre in Folge am Tag der offenen Tür in Brettheim teil und konnten uns dort selbst von der Fertigungsqualität und den verwendeten Materialien überzeugen. Auch bekamen wir dort einen recht guten Eindruck, welche Ausstattung im Standard enthalten war und ob uns das reicht.

Holz, oder nicht Holz – das ist hier die Frage…

Bis zum Schluss waren wir uns nicht sicher, ob wir Stein auf Stein (Porenbeton oder Poroton) oder in Holzständerbauweise bauen wollen. Obwohl sich im Holzfertigbau in den letzten 20 Jahren so viel getan hat und die Häuser in Holzständerbauweise denen, die Stein auf Stein gebaut sind, sogar mittlerweile in vielen Punkten überlegen sind, so gibt es doch noch einige Vorurteile gegen ein Haus aus Holz, die uns natürlich auch verunsichert haben. Vor allem die Leute, die sich nie mit beiden Bauweisen beschäftigt haben, sind der Meinung, dass nur ein Haus aus Stein (naja, bzw. etwas, was so aussieht) etwas “rechtes” ist.

Am Ende war es bei uns tatsächlich auch ein Kampf der Bauweisen und nicht nur ein Kampf der Anbieter, deshalb auch hier die Gründe, weshalb wir und für ein Haus in Holzständerbauweise entschieden haben:

  • Wir erreichen KfW-55 Standard mit 30 cm dicken Wänden und das komplett ohne Plastik und Styropor. Diesen Energiestandard kann man “massiv” nur erreichen, wenn man entweder min. 40cm dicke Wände hat (was wieder ca. 10m² Grundstücksverlust bedeutet hätte) oder das Haus zusätzlich in Wärmedämmverbundsystem einpackt. Wir hatten mit Styropor und Plastik nie ein wirklich gutes Gefühl. Für uns kam nur ein diffusionsoffener Wandaufbau in Frage und nachdem wir bei selbem Preis mit Keitel 15% weniger Energie brauchen als bei einem vergleichbaren Massivhaus, war dies ein großer Punkt in unserer Entscheidung.
  • Vorurteil “Fertighaus bei gleicher Leistung teurer als Stein auf Stein”: Diese Aussage haben wir immer wieder von Massivhausanbietern gehört. Zumindest für den Großraum Stuttgart können wir diese Aussage aber nicht mit Fakten bestätigen. Bei gleicher (oder besserer) Leistung hatte hier ganz klar Keitel die Nase vorne. Wahrscheinlich setzen die Massivhausanbieter darauf, dass man diese Marketingaussage einfach glaubt und nicht vergleicht.
  • Vorurteil “Schallschutz”: Man wird immer wieder mit der Aussage konfrontiert, dass ein Haus in Holzständerbauweise “hellhöriger” sei. Das Problem beim Stein ist: Je besser der Dämmwert, desto schlechter der Schallschutz. Wir haben uns ein paar Zahlen und Fakten angesehen und müssen uns um den Schallschutz in unserem Holzständerhaus im Vergleich zum heute üblichen Porenbeton keine Sorgen machen.
    Keitel Schalldämmwert Außenwand: 45 dB, Innenwand: 46 dB
    Der Schalldämmwert einer Porenbetonaußenwand von 30 cm beträgt 46 dB (Quelle: Ytong).
    Abgesehen davon sind auch unsere subjektiven Erfahrungen bei Freunden und Bekannten in Häusern unterschiedlicher Bauweise so, dass ein Holzständerhaus einem “Steinhaus” in Sachen bemerkbarem Schallschutz nichts nachsteht. Wenn man an der Autobahn baut, sollte man sich vielleicht mit Kalksandstein oder bestimmten Porotonarten beschäftigen, diese können tatsächlich einen besseren Schallschutz erreichen, benötigen dann aber wieder zusätzliches Dämmmaterial und sind auch teurer.
  • Vorurteil “Widerverkaufswert”: Fertighäuser, die in den 50er-80er Jahren errichtet wurden, erzielen heute einen ca. 20% geringeren Widerverkaufswert als ein vergleichbares Haus in Massivbauweise. Abgesehen davon, dass die heutigen Fertighäuser ihren Vorfahren in Sachen Werthaltigkeit und Wohngesundheit einiges voraus haben (wir hätten auch kein Fertighaus aus diesen Baujahren gekauft!), kann niemand voraus sagen, wie die subjektive Bewertung eines heute gebauten Fertighauses in 50 Jahren aussieht. Und die Tatsache, dass wir schon heute 10% weniger für ein qualitativ hochwertigeres Haus in Holzständerbauweise bezahlen als für ein vergleichbares Haus in konventioneller Bauweise, gibt uns Hoffnung, dass sich bei einem evtl. Widerverkauf 20% wieder relativieren.
  • Vorurteil “Ein Fertighaus ist schneller gebaut”: Das stimmt so leider nicht mehr. Auch wenn das Aufstellen des Fertighaus-Rohbaus vor Ort nur ca. 2 Tage in Anspruch nimmt, so ist die Zeit von Vertragsabschluss bis Einzug beim Holzständerhaus und einem konventiell gebauten Haus in etwa gleich. Der Innenausbau benötigt in etwa genauso viel Zeit und in der Zeit, in der der Rohbauer schon auf der Baustelle mauert, wird beim Fertighaus eben die Planung für den Bau im Werk gemacht. Was man aber bedenken sollte ist, dass ein Steinhaus aufgrund des Baustoffes eigentlich deutlich längere Trocknungszeiten benötigt, weshalb eine kurze Bauzeit beim Massivhaus nicht unbedingt positiv zu sehen ist. (Setzrisse lassen grüßen.)

Und zum Schluss noch ein Zitat aus der Keitel-Unternehmenszentrale:

Ich habe nie verstehen können, warum die Deutschen, die so viel Holz in ihren Wäldern haben, sich partout darauf versteifen, Häuser aus Stein zu bauen. Jetzt allerdings, wo ich weiß, über welche Mengen von Rheumabädern Deutschland verfügt, sehe ich ein, dass die Deutschen in feuchten Steinhäusern wohnen müssen. Wo sollten sie sich denn sonst den Rheumatismus holen, ohne den ihre Rheumabäder überflüssig wären? ~ Mark Twain

16 Gedanken zu „Die Würfel sind gefallen: Entscheidung für Keitel Haus

  • Februar 2016 um
    Permalink

    An das Zitat bei der Firmenzentrale kann ich mich noch sehr gut erinnern!
    Viel Freude und gutes Gelingen bei eurem Bauvorhaben wünschen euch zwei, die heute ihre Hausabnahme hatten 🙂

    Antwort
  • Februar 2016 um
    Permalink

    Wir sind auch gerade dabei, unser Haus mit Keitel zu planen. Deshalb finden wir es hochinteressant, hier mitlesen zu können!!!

    Antwort
    • Februar 2016 um
      Permalink

      Hallo Andrea, schön das zu hören! 🙂 Habt ihr schon unterschrieben oder wo steht ihr aktuell mit euren Planungen?

      Antwort
      • Februar 2016 um
        Permalink

        Nein, wir haben noch nicht unterschrieben. Gestern waren wir in Brettheim zur Werksführung und Vorbemusterung, die Grundrisse sind in den letzten Zügen. Wir planen bis Ende Februar zu unterschreiben.
        Lustigerweise wohnen wir ganz in Eurer Nähe 😉

        Antwort
  • Mai 2016 um
    Permalink

    Hallo,

    könntet Ihr sagen, ob es die günstigeren Anbieter als Keitel auf eurer Liste gab?
    Wie sieht es jetzt mit der Wartezeit von Keitel aus?

    Danke.

    Antwort
    • Mai 2016 um
      Permalink

      Hallo Sergey,
      wir haben uns nicht von allen Hausanbietern, mit denen wir gesprochen haben, auch ein Angebot eingeholt, weil viele schon aus diversen Gründen vorab für uns ausgeschieden sind. Aber von allen Anbietern, von denen wir ein Angebot hatten, hatte Keitel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich bin mir sicher, dass es Anbieter gibt, die einen günstigeren Preis machen können, was aber nicht unbedingt heißt, dass man die selbe Ausstattung und Qualität bekommt. Vor allem beim Wandaufbau, Fensterqualität, Rolläden, Heizung und Sanitär unterscheiden sich die Anbieter oft gravierend, was ggf. bei den “Feinverhandlungen” (wenn man dann doch die bessere Qualität will) mehrere zehntausend Euros bedeuten kann. Es gab Anbieter, bei denen Leistung besser war, dafür aber der Preis höher und es gab Anbieter, deren Preis annähernd gleich (oder höher) war, die Leistung aber deutlich schlechter. Sicher gibt es auch Anbieter, deren Preis niedriger ist, wir denken allerdings nicht, dass man hier eine bessere oder gleichwertige Leistung bekommt wie bei Keitel. Es kommt immer darauf an, was man sucht. Wir hatten für uns beschlossen, dass wir an der Bausubstanz nicht sparen wollen, weshalb für uns automatisch alle Anbieter raus waren, die nicht diffusionsoffen bauen. Ein teurer Preis bedeutet nicht immer gute Qualität und Ausstattung, ein “billiges” Haus bedeutet allerdings häufig auch billige Qualität und Ausstattung. Ein Baugutachter bestätigte uns erst diese Woche, dass der Preis, den wir für unsere Haus bei Keitel bezahlen, für die enthaltene Leistung sehr gut ist und von ihm als günstig empfunden wird (wir wohnen aber auch im Großraum Stuttgart).
      Um Geld zu sparen, bieten viele Fertighausanbieter vorgeplante Typenhäuser an, die etwas günstiger sind, als individuell geplante, weil die Statik nicht individuell berechnet werden muss und die Bauweise “kostenoptimiert” ist (Bäder übereinander, Quadratisch-Praktisch-Gut, Satteldach, etc.). Unser erstes Angebot bei Keitel war ebenfalls ein solches Typenhaus (Varios 134).
      Wenn du noch Fragen hast, melde dich einfach, wir beantworten sie gerne.
      Über Wartezeit kann ich dir leider nichts sagen, das kommt immer auf die momentane Auftragslage an und kann wohl nur Keitel beantworten. Ich denke aufgrund des aktuellen Baubooms muss man bei allen Anbietern mit min. 12 Monaten ab Vertragsabschluss rechnen (so eine Baugenehmigung kann ja je nach Region auch seine 3-8 Monate dauern).
      LG,
      Julia

      Antwort
      • Mai 2016 um
        Permalink

        Hallo Julia,

        vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
        Ja, Keitel ist schon ansprechend. Aber mal schauen, ob wir noch andere Anbieter in vergleichbarer P-L-V finden.
        12 Monate Wartezeit ist schon nicht erfreulich. Man hätte massiv schneller bauen können. 😉

        Und wegen der Baugenehmigung ist die Dauer 3-8 Monate auch beim Kenntnisgabeverfahren? Oder hat es bei euch mit dem Verfahren nicht geklappt? (Sorry, bin mit eurem Blog noch nicht durch).

        Übrigens besten Dank für den Blog. Es ist sehr interessant und hilfreich, besonders im Bezug auf Rottenburg/Hailfingen. 😉

        Viele Grüße
        Sergey

        Antwort
        • Mai 2016 um
          Permalink

          Hallo Sergey,

          das ist richtig. Die Massivhausbauer garantieren einem unter Umständen eine kürzere Bauphase. Unsere Nummer Zwei auf der Liste (Ehing Wohnbau), ein Massivbauer, hätte uns 6 Monate ab Baugenehmigung vertraglich garantiert. Keitel und die meisten anderen Fertighausanbieter liegen da drüber. Wie wir oben auch geschrieben haben, stimmt das Vorurteil nicht, dass ein Fertighaus schneller gebaut ist. Wenn euch ein Fertighaushersteller eine schnellere Bauzeit verspricht (z.B. 3 Monate), glaub ihm nicht. Lasst euch die Bauzeit immer ab Baugenehmigung garantieren – meist sind da nämlich Klauseln in den Verträgen ala “Wenn die Baugenehmigung nicht bis XXX da ist, dann müssen wir uns an gar nichts mehr halten”. Da du darauf als Bauherr nur bedingt Einfluss hast, stehst du dann trotzdem mit 12 Monaten Bauzeit oder länger da.

          Wir haben nicht im Kenntnisgabeverfahren gebaut, weil wir uns unsere Terasse breiter als 1,5m wünschen. 😉 Deshalb müssen wir mit den Dachüberständen über die vorgesehene Bebauungsgrenze, was bereits eine Baugenehmigung im Kenntnisgabeverfahren ausschließt. Die Bauämter sind da mittlerweile ziemlich strikt. Wenn man im Kenntnisgabeverfahren bauen kann, dann geht es vermutlich schon schneller. Unsere Baugenehmigung wird voraussichtlich 3 Monate dauern. Im Landkreis Esslingen liegt eine normale Baugenehmigung aktuell bei 6-8 Monaten (da haben wir mehrere leidgeplagte Quellen).

          LG,
          Julia

          Antwort
    • Mai 2016 um
      Permalink

      Unter Resumee: 3 Jahre, 21 Anbieter findest du übrigens alle Anbieter, zu denen wir Kontakt hatten und auch die Gründe, weshalb wir uns nicht für sie entschieden haben. Von den dort aufgeführten hat uns bei gleicher Leistung keiner ein günstigeres Angebot gemacht, als Keitel.

      Antwort
  • Juni 2016 um
    Permalink

    Interessant zu lesen eure Erfahrungen. Was mir bei Keitel sofort gefehlt hat ist die Installationseben und auch die Vlies-Dampfbremse (diffussionsoffen). Darum war Keitel bei mir gleich raus. Wohnraumlüftung rentiert sich nicht, da fährt man mit einer Klimaanlage bei gleichem Preis wesentlich besser. So meine Erfahrung. 🙂

    Antwort
    • Juni 2016 um
      Permalink

      Hallo Daniel,
      Keitel verbaut ebenfalls ein Dampfbremspapier in ihren Außenwänden, es wird nur auf der Webseite nicht gesondert erwähnt. Mit der Installationsebene hast du aber recht und das war auch der Grund, weshalb wir z.B. den Wandaufbau bei Beilharz, Platz und Wolf Haus so toll fanden. Leider bedeutet die Installationsschicht aber eben auch erhebliche Mehrkosten für das selbe Haus. Wir hatten uns deshalb entschieden in unsere Keitelaußenwand einfach mehr Leerrohre einplanen zu lassen, falls wir mal was ändern wollen. Die Lüftungsanlage haben wir nicht aus Effizienzgründen eingeplant (das ist ein netter Nebeneffekt), sondern aus Komfortgründen. 😉
      LG,
      Julia

      Antwort
    • Juni 2016 um
      Permalink

      Hallo Daniel,

      was war deine Präferenz anstelle Keitel?

      Antwort
  • Oktober 2016 um
    Permalink

    Hallo Julia,

    wir überlegen auch mit Keitel zu bauen. Ist der Preis wirklich verhandelbar? Wir dachten es wäre ein Festpreis.

    Sind die Duschwannen die im Standard wirklich so schlimm?

    Antwort
    • Oktober 2016 um
      Permalink

      Hallo Antonia,

      natürlich ist der Preis verhandelbar!!!
      Ein Festpreis ist es erst, wenn ihr den Vertrag unterschrieben habt. Dann müsst ihr das bezahlen, was im Vertrag steht. Beim Angebotspreis kann man natürlich noch handeln und ist dann je nach Auftragslage, Summe, Berater und Verhandlungsgeschick dabei mehr oder weniger erfolgreich. Ein Festpreis ist es natürlich auch nur dann, wenn ihr im Vertrag schon alles drin habt, was ihr wollt und braucht. Alles, was nicht im Vertrag drin steht kommt dann noch obendrauf dazu. Ebenso, wie alle Nebenkosten, etc., die nicht zu niedrig kalkuliert werden sollten… Aber das ist unabhängig von Keitel, dieses Spielchen spielen alle Hausanbieter!

      Zu deiner Frage mit den Duschwannen: Nein, die Standardduschwannen sind nicht furchtbar. Eigentlich fanden wir sie sogar ganz gut. Das furchtbare daran ist der Einbau auf dem Estrich. Das bedeutet nämlich, dass man eine Stufe von ca. 15cm hoch in die Wanne hat. Schau dir mal die Bilder von der Bemusterung an, da ist ein Bild von der Standarddusche mit drin. Wenn das OK für euch ist, dann sind die Duschwannen wunderbar. Wenn man weniger möchte (wir wollten maximal 4cm Schwelle), dann muss man in den sauren Apfel beißen und den Aufpreis für die bodenebene Duschwanne bezahlen. Wir haben aus dieser Kategorie die günstigste genommen, was pro Wanne ca. 500€ Aufpreis kostet. Ihr könnt auch mal vor Vertragsschluss zu Taxis und euch die Duschwannen und andere Standard-Sanitärgegenstände zeigen lassen. Achtung, Taxis wird euch sagen, dass man die Standardwanne auch bodeneben einbauen kann (was stimmt und auch im Katalog so drin ist), aber Keitel macht das aus Gewährleistungsgründen definitiv nicht.

      Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du mir gerne auch eine Mail schreiben. 🙂

      Liebe Grüße,
      Julia

      Antwort
  • Juni 2017 um
    Permalink

    Hallo, wir möchten auch mit Keitel bauen.
    Auf was muss man den im Vertrag achten? Wann kann man im Vertrag verbessern bzw. bei was kann man noch verhandeln?
    Ein paar Tipps wären sehr hilfreich.
    Habt ihr den Vertrag vor Unterzeichnung noch rechtlich durchschauen lassen?
    Liebe Grüße Miriam

    Antwort
    • Juni 2017 um
      Permalink

      Hallo Miriam,
      grundsätzlich ist wirklich alles im Standard-Vertrag Verhandlungssache. Vom Preis, über die Höhe und Anzahl der Abschlagszahlungen, ggf. Zusatzvereinbarungen, Preisinformationen, etc. Auf was genau sich der Vertragspartner (Keitel) dann einlässt, hängt immer stark vom Auftrag ab, den ihr vergeben wollt. Bei einem schlüsselfertigen Haus gibt es natürlich andere Vereinbarungen, als bei einem Ausbauhaus. Für unsere Situation (fast schlüsselfertig) waren z.B. die Standard-Abschlagszahlungen bis Rohbau viel zu hoch. Außerdem wollten wir gerne eine Bauzeitgarantie mit Vertragsstrafe und diverse Preisinformationen und Bestätigungen, damit uns bei der Bemusterung nicht der Schlag trifft. Was genau hier für euch geeignet und für euch wichtig ist, kann aber etwas komplett anderes sein, als es für uns war. Wir haben unseren Vertrag nicht rechtlich prüfen lassen, allerdings würden wir es heute tun. Wenn alles gut geht, braucht man das nicht. Aber wenn eben etwas schief läuft, dann kann man sich im Nachhinein ganz schön Ärgern.
      Viel Erfolg euch!
      LG,
      Julia

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.